Nissan GT-R Facelift auf der LA Auto Show 2010

Nissan GT-R Facelift (2011) Nissan GT-R Facelift (2011)

Nissan GT-R Facelift auf der LA Auto Show 2010

— 19.10.2010

Das Biest wird noch stärker

Nissan macht seinen Supersportler GT-R frisch. Premiere feiert das Facelift auf der LA Auto Show 2010. Die Leistung des Biturbo-V6 wächst noch einmal, auch an der Optik wird gefeilt.

Seit drei Jahren wissen wir es: Der Nissan GT-R ist nicht nur ein ernstzunehmender Sportwagen, der den Porsche 911 in echte Bedrängnis bringt, er ist auch der Preis-Leistungs-König unter den ganz Schnellen dieser Welt. Selbst eine Corvette, die ebenfalls als Schnäppchen durchgeht, kann dem Japaner beim Preis nicht das Wasser reichen. Jetzt hat Nissan seine sportliche Speerspitze überarbeitet und zeigt den Kunden auf der LA Auto Show 2010 (19. bis 28. November), wo der Hammer hängt. Nach Europa kommt der überarbeitete GT-R im Februar 2011. War der 3,8-Liter-Biturbo-V6 mit 486 PS vorher schon nicht schwächlich, sattelt Nissan noch einen drauf: Künftig toben 530 Pferde unter der Haube, das maximale Drehmoment steigt von 588 auf 612 Newtonmeter bei 6400 Touren.

Vorschau: Die Stars der LA Auto Show 2010

Hinten fallen der neue Stoßfänger für mehr Anpressdruck und dickere Auspuff-Endrohre ins Auge.

Den Kunden wird es freuen, dass der Verbrauch durch Modifikationen von Ladedruck, Ventilsteuerzeiten und der Zusammensetzung des Kraftstoff-Luft-Gemischs von bisher 12,4 Litern im Drittelmix auf knapp unter zwölf Liter sinkt. Dazu trägt auch die Verbesserung der Aerodynamik bei, der cW-Wert sinkt von 0,27 auf 0,26. Das sechsstufige Doppelkupplungs-Getriebe hat künftig einen Spar-Modus, der insbesondere auf langen Autobahnetappen das Schaltverhalten optimiert. Natürlich gibt es weiterhin einen besonders sportlich ausgelegten R-Modus, ein neuer 2WD-Modus erleichtert das Anfahren bei eingeschlagenem Lenkrad. Das Fahrverhalten sollen zusätzliche Verstärkungen der Karosserie und das überarbeitete Fahrwerk verbessern. Neue, leichtere Aluräder und Dunlop-Pneus mit einer neuen Gummimischung sind außerdem an Bord.

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Den Innenraum veredelt Nissan mit Karbon, Leder und matten Kunststoffen.

Der neu gestaltete vordere Stoßfänger mit großen LED-Tagfahrleuchten und vergrößertem Lufteinlass trägt laut Nissan zur Erhöhung des Anpressdrucks um rund zehn Prozent bei und senkt den Luftwiderstand im Motorraum. Ein modifizierter Lufteinlass lässt mehr Luft durch den Kühler strömen und kühlt die vorderen Bremsen effektiver. Hinten fallen der neue Stoßfänger für mehr Anpressdruck und dickere Auspuff-Endrohre ins Auge. Innen gibt es künftig Karbon am Armaturenträger und Schalter in Mattschwarz, Schaltwippen aus Magnesium und mehr Chrom. Den Komfort der Passagiere sollen neue Sitze steigern, die mit größeren Sitzflächen, einer neuen Form der Rückenlehnen und anderen Polsterstoffen verwöhnen. Wer Recaro-Lederschalensitze möchte, muss zur "Black Edition" greifen. Die Preise steigen deutlich, das 2011er Modell kostet ab 90.900 Euro. Der Vorgänger war noch für 83.500 Euro zu haben. Trotzdem geht der Nissan GT-R weiter als Schnäppchen unter den Supersportlern durch: Ein Porsche 911 Turbo S (530 PS) kostet rund 173.000 Euro.

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