Plug-in-Hybridautos: Verbrauchswerte
Zu grün, um wahr zu sein

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Plug-in-Hybride tanken Benzin und laden Strom an der Steckdose. Dank einer Zauberformel der EU purzeln die Verbräuche. Während Hersteller sich ihre Flottenverbräuche schönrechnen, ist die Käuferverwirrung perfekt.
Als BMW das 354-PS-Sportwagen-Konzept i8 der Weltpresse präsentierte, verkündeten die Bayern einen geradezu traumhaften Verbrauch für das Zukunftsmodell: 2,7 Liter, ein Wert aus der Lupo-Liga. Da es sich bei dem i8 um eines jener Plug-in-Hybridautos handelt, die rein elektrisch fahren können und bei denen bei leerem Akku ein Verbrenner als Notstromaggregat anspringt, hängt der echte Verbrauch jedoch stark vom individuellen Fahrprofil ab. Je kürzer die Abstände, in denen der Akku über ein Ladekabel wieder aufgeladen wird, desto geringer der Verbrauch. Das ist gut für Kurz-Pendler, aber schlecht für Langstreckenfahrer. Der sagenhaft niedrige Verbrauch des BMW i8 tut dem Flottenverbrauch des Herstellers im Hinblick auf EU-Vorgaben gut.
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Der offizielle Traum-Verbrauchswert des Audi A1 e-tron: 1,9 Liter auf 100 Kilometer.
Bild: Hersteller
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