Porsche 911 GT3: Verkaufsstopp

Porsche 911 (991) GT3: Rückruf

— 19.03.2014

Motoren werden getauscht

Porsche hat nach zwei brennenden 911 GT3 die Ursache gefunden und tauscht die Motoren aus. Eine gelöste Pleuel-Verschraubung hat die Brände verursacht.

Sämtliche 785 Porsche 911 GT3 (Modelljahr 2014) müssen zum Motortausch zurück zum Hersteller.

(dpa/sb) Nach zwei Fällen brennender Porsche 911 GT3 hat Porsche jetzt ein unzureichend verschraubtes Pleuel als Ursache ausgemacht. Der Sportwagenhersteller tauscht deshalb bei allen 785 Exemplaren des 911 GT3 (Generation 991, Modelljahr 2014) die Motoren. "Dies ist die Konsequenz aus den intensiven internen Untersuchungen, die nach den zwei Motorbränden angestellt wurden. In der Zwischenzeit hat sich bestätigt, dass die Motorschäden auf Grund einer gelösten Pleuel-Verschraubung entstanden sind. Das lose Pleuel hat das Kurbelgehäuse beschädigt, was in beiden Fällen dazu führte, dass Öl ausgetreten war und sich entflammt hatte", teilte Porsche heute (19. März 2014) mit. Zuvor hatte Porsche alle 785 ausgelieferten 911 GT3 zurückgerufen, weil zwei Exemplare in der Schweiz und in Italien ausgebrannt waren. "Jetzt kommen in allen Porsche 911 GT3 Fahrzeugen aus dem Modelljahr 2014 – auch den noch nicht ausgelieferten – Motoren mit einer optimierten Verschraubung zum Einsatz", so Porsche.
Fotos: Kantonspolizei St. Gallen

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