Porsche 911: Rückruf — 17.06.2011
Der Rennstrecke nicht gewachsen
Porsche ruft weltweit 5434 Exemplare der 997-Baureihe zurück. Die zentralen Radschrauben kommen auf der Rennstrecke an ihre Grenzen – und müssen nachgezogen werden.
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Offenbar kommen die Autos öfter als von Porsche kalkuliert auch auf Rennstrecken zum Einsatz. "Im Rahmen der kontinuierlichen Qualitätsprüfung wurde festgestellt, dass der verbaute Zentralverschluss mit dem bisherigen Anziehdrehmoment nicht den gestiegenen Anforderungen im High-Performance-Bereich auf der Rundstrecke entspricht", sagte ein Porsche-Sprecher gegenüber autobild.de. Es könne zu "signifikanten Relativbewegungen zwischen den Komponenten im Gesamtsystem kommen, die zu einem erhöhten Verschleiß der Komponenten führen." Ob im Extremfall auch der Verlust eines Rades drohen könnte, ließ Porsche offen. Bei dem Austausch handele es sich um eine vorsorgliche Maßnahme. Das KBA wurde informiert.Überblick: Alle Rückrufe bei autobild.de
Die betroffenen Fahrzeuge werden nun an die Erfordernisse des Rundstreckenbetriebs angepasst. Das Anziehdrehmoment der Zentralschraube wird auf 600 Nm erhöht und diverse Flächen an der Zentralschraube werden gefettet. Für die gesamte Prozedur sollten die Halter etwa 80 Minuten veranschlagen.
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Kommentare zum Artikel (7)
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mach ich mal einen gemütlichen gang rein für die werkstatt: 5min fahrzeugannahme, 5 min reinfahren, 5 min auto sorgfältig anheben, 10 min 4 räder ab, radschrauben und anlagen prüfen auf verschleiß ca 10 min, 10 min räder ran, 10 probefahrt, 5 drehmoment prüfen, macht gesamt 60 min. da sind noch 20 min. aber viel kann man da nicht machen ohne den mitnehmerflansch zu demontieren. möglich auch nachmessen eines flansches auf planlauf, oder aufschrauben auf prüflehre. denke, was porsche da schreibt ist im grunde schon richtig.
na klar. Man muss die Radbolzen stärker anziehen. Und das dauert dann 80 Minuten. Das riecht mir eher danach, das man ein anderes Größeres Problem hat, welchens man aber nicht zugeben will, aber "heimlich" mitrepariert. Gie Radbolzen sollen ja nur im Renneinsatz schlapp machen. Wer mit den Wagen auf der Rennstrecke unterwegs ist wechselt sowieso öfters mal die Reifen, und kann das auch selber stärker anziehen.
Ist aber natürlich alles nur spekulation
Soviel zum Thema die AB würde nur auf nicht-deutschen Marken rumhacken (vornehmlich auf dem Fiat Konzern),
nur mal so für's Protokoll.
Zudem hat niwo nicht ganz unrecht.
Nur darf es eigtl. nicht sein, dass sich die Radschrauben schon so schnell lockern.
Also die Überschrift ist mal wieder nix weiter als bescheuerte Effekthascherei; Die FAHRZEUGE sind sehr wohl der Rennstrecke gewachsen und die Zentralmuttern ebenfalls, wenn sie mit den entsprechenden Vorgaben angezogen werden! So gesehen könnte man auch neben 'nen Pirelli-Schriftzug "Nicht renntauglich!" schreiben, nur weil ein 175/55R15-Winterreifen nach einer Runde runter is...reißt euch mal etwas zusammen, Mensch!
Nur zur Info:
Porsche hat erst '09 mit VW fusioniert. Deshalb kann VW nicht schuld sein.
Falls es Sie interessiert:
http://www.bild.de/auto/2010/auto/hunderttausende-autos-14161282.bild.html
BMW hat auch vorsorglich schon das ein oder andere mal seine Autos zurückgerufen.
www.vielecheats.de