Rinspeed Dock+Go: Genfer Salon 2012

— 20.02.2012

Nimm 3!

Frank M. Rinderknecht ist wieder da: Zum Genfer Salon 2012 hat der den Rinspeed Dock+Go entwickelt. Auf Basis eines Smart fortwo zeigt der Schweizer, wofür ein Anhänger gut sein kann.

Der Mann hat Ideen, und seit 1992 nutzt Frank M. Rinderknecht den Genfer Salon, um seine Entwürfe einem breiten Publikum zu zeigen. Mal sind die Kreationen ziemlich schrullig wie das Tauchauto sQuba von 2008, mal sportlich wie der Chopster auf Porsche Cayenne-Basis von 2005. Das Jahr 2012 steht im Zeichen eines umgerüsteten Smart fortwo samt Anhänger und trägt den Namen Rinspeed Dock+Go. "Zwei Achsen hat jeder. Nimm doch drei statt zwei, aber nur, wenn du es brauchst" erklärt Rinderknecht sein Projekt. "Wenn Sie mal schnell zum kleinen Einkauf in den Supermarkt wollen, nehmen Sie doch auch keinen Überseekoffer wie bei längeren Ferien mit", ergänzt der Tüftler. Den Anhänger, den der Erfinder modisch "Pack" nennt, kann verschiedene Einsatzzwecke erfüllen. Hauptidee: Das Pack dient als zusätzliche Energiequelle für den elektrischen Antrieb des Smart. Wenn die rund 120 Kilometer Reichweite des City-Stromers nicht ausreichen, wird das "Energy-Pack" angehängt.

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Bildergalerie

Genfer Autosalon Vorschau 2012
Wahlweise könnten dabei laut Rinspeed ein Verbrennungsmotor oder die Akkus einer Brennstoffzelle als Range Extender dienen, um zusätzliche Kilometer herauszuholen. Die angedockte dritte Achse treibt die mitlaufende zweite an und lädt dabei den bordeigenen Akku des Stadtflitzers wieder auf. Wird das "Pack" nicht gebraucht, verschwindet es in der heimischen Garage. Dort soll es außerdem die Energiespeicher der Solarstromanlage auf dem Hausdach puffern oder unterstützen. Eine durchaus smarte Idee. Der Rinspeed Dock+Go soll aber auch mit anderen Packs bestückt werden. Für Handwerker gibt's das Werkzeugkasten-Pack, aber auch Camping-, Golf-, Ski-, Beach- oder Party-Packs stehen als Anhängsel auf der Agenda.

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Kommentare zum Artikel (2)

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Justacardriver
22.02.2012, 09:30Uhr

Ich erinnere mich gerade an mein iPhone mit mangelndem Akku. Dort gibt es auch so "Energy-Packs", die man dranpacken kann. Funktioniert einwandfrei. die Idee auf ein Elektroauto zu übertragen finde ich auch ganz ok, zeigt mir aber einmal mehr, dass das Know-How im Bezug auf den Elektro-Antrieb und die Energiespeicher-Technologie noch lange nicht so weit sind, wie wir dies erwarten.
Oder vielleicht müssen einfach wir mal anfangen, umzudenken. (ich stecke gerade mein iPhone an die Stromquelle... bin ja nicht unterwegs...)

Blitzer
09.12.2011, 15:22Uhr

Eine Weiterentwicklung des Opel Twins.

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