Saab-Insolvenz
14 Interessenten für Saab

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14 Interessenten sind scharf auf Saab – und wollen die schwedische Traditionsmarke zu Teilen oder komplett übernehmen. Das teilten die Insolvenzverwalter mit.
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(dpa) Für den insolventen Autobauer Saab gibt es 14 Interessenten, die die schwedische Traditionsmarke zu Teilen oder komplett übernehmen wollen. Das teilten die Insolvenzverwalter am 21. Februar 2012 in Stockholm mit. Namen nannten sie nicht. Sie hofften, bis Ende Februar zu ermitteln, ob es für Saab eine Gesamtlösung gebe, die auch eine Produktion im Saab-Stammwerk Trollhättan beinhalte. Medienberichten zufolge gehören zu den Interessenten der chinesische Autobauer Youngman sowie Unternehmen aus der Türkei und Indien. Youngman soll für Saab zwei Milliarden Kronen (269 Millionen Euro) geboten haben, wie die schwedische Tageszeitung "Svenska Dagbladet" am 20. Februar berichtete hatte.
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Saab hatte im Dezember 2011 nach mehreren Monaten ohne Produktion und Einnahmen Insolvenz beantragt. Als Grund hatte der niederländische Unternehmenschef und Mehrheitseigner Victor Muller den Rückzug von Youngman angegeben, der Saab zuvor Unterstützung signalisiert hatte. Vorausgegangen war die Verweigerung von Produktionslizenzen durch den früheren Saab-Eigner General Motors in den USA.
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