Scheibenreiniger im Test

— 16.01.2009

Klares Zeichen

Im winterlichen Schmuddelwetter sind gute Scheibenreiniger lebenswichtig. AUTO BILD hat sieben Marken-Produkte sorgfältig getestet - von preiswert bis teuer. Ergebnis: Nicht alle sorgen für Durchblick.



Wie wichtig der Winterzusatz im Scheibenwaschwasser ist, merkt man erst, wenn die Pumpe Luft durch die Waschdüsen presst oder das Wasser auf der Windschutzscheibe zu Eis gefriert. Gute Sicht ade. Im Auto ist jeder Meter mit verschmierter Scheibe gefährlich. Wer mit den ersten Wischtakten der Scheibenwischer eine möglichst freie Sicht möchte, ist beim AUTO BILD-Testsieger von Sonax richtig. Unser Preis-Tipp von Power Oil (Marktkauf) hat mit dem fiesen Testschmutz mehr zu kämpfen, bekommt die Scheibe aber in noch akzeptabler Zeit sauber. Alle Ergebnisse im Überblick finden Sie in der Bildergalerie. Damit Sie nicht plötzlich zur Blindschleiche werden, hier die Antworten auf Fragen rund um die winterliche Scheibenreinigung.

Finger weg von Billig-Wischern: GTÜ-Test 2011

Wie hoch sollte der Frostschutzanteil im Behälter sein? Ein Mischungsverhältnis für minus 20 Grad Celsius ist nach unseren Tests optimal. Bei weniger Mittel bleibt die Reinigungsleistung zu gering; bei puren Konzentraten fehlt das Wasser für den Schmutz-Abtransport.

Wie gehe ich sicher, dass der Frostschutzanteil im Behälter stimmt? Auf den Flaschen befindet sich eine Angabe zum Mischungsverhältnis. Für einen Frostschutz bis minus 20 Grad ist es meist eins zu eins. Heißt: Wasser und Reiniger müssen in gleicher Menge gemischt werden.

Mein Vertragshändler möchte mir ein teures Mittel mit Hersteller-Logo verkaufen. Ist das sinnvoll? Die Autofirmen stellen die Mittel nicht selbst her, hinter der Verpackung steckt immer einZulieferer. Ein gutes Mittel aus unserem Test ist in der Regel mindestens gleichwertig.

Funktioniert auch Spiritus oder Wodka? Nein, wir haben es ausprobiert. Selbst mit Reiniger gemischt bildet sich nach dem Wischen ein Verdunstungsfilm, der die Sicht behindert. Außerdem ist die Mischung zu teuer.

So haben wir getestet und bewertet

• Reinigungsleistung: Der Testschmutz musste bei null Grad möglichst schnell von der Windschutzscheibe. Die nötigen Wischtakte wurden gezählt. Als wichtigste Prüfung geht die Note mit 75 Prozent ins Endergebnis ein.
• Lack- und Kunststoffverträglichkeit. Gewichtung: zehn Prozent.
• Hartwasserstabilität, also ob in besonders hartem Wasser Kalk ausfällt. Gewichtung: 2,5 Prozent.
• Gefrierpunkt. Gewichtung: zehn Prozent.
• Anleitung: 2,5 Prozent.

Tricks für eine freie Scheibe

Wer schon mal einen Eispanzer von der Scheibe kratzen musste, der weiß, wie mühsam das ist. So geht es einfacher: Eine Pumpflasche mit billigem Frostschutz füllen und auf die Windschutzscheibe sprühen. Einen Moment warten, dann geht das Eis leicht runter. Ebenfalls wichtig: Die Scheibe gründlich reinigen, notfalls mit einer speziellen Politur festsitzende Silikone vom Glas entfernen. Auch von innen reinigen, denn Kunststoff- und Nikotinausdünstungen sorgen für einen Grauschleier. Die Wischerlippen mit Glasreiniger abwischen, sind sie spröde – tauschen. Wichtig: Wasserdüsen einstellen. Sie sollten auf die untere 1/3-Linie im Bereich der Wischer zielen.

Autor: Bernd Volkens

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