Schriebers Stromkasten 182: Fahrbericht Renault Zoe
Erste Probefahrt im Renault Zoe

Exklusives Rendevous mit einem reizvollen Elektroauto: AUTO BILD durfte den seriennahen Renault Zoe fahren. Der Franzose könnte ein Meilenstein der Elektromobilität werden.
Der erste offizielle Fahrtermin für den Renault Zoe wird nicht vor November 2012 sein. Bis dahin darf niemand das mit Spannung erwartete Elektroauto fahren. Ich hab's trotzdem gemacht. Unverhofft ließen mich Renault-Mitarbeiter eine Runde auf dem Parkplatz des Allianz Zentrums für Technik in München drehen. Auf öffentliche Straßen darf diese seriennahe Version zwar noch nicht, aber für einen ersten Eindruck reichte es.
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Von außen ist der Zoe ja von den Messeauftritten bekannt: das neue, freundliche Renault-Gesicht, kleine Tagfahrlichter in Bumerang-Form, rote LED-Leuchtbänder über den Hecklampen, die auch in der Serie kommen sollen. Ich finde den Zoe besonders in Weiß sehr chic. So ungefähr könnte auch ein iCar von Apple aussehen. Innen gilt das leider nicht ganz. Vom Integralsitz aus schaue ich zunächst auf graues Plastik. Der große Infotainmentbereich mit dem Bildschirm in der Cockpitmitte ist in Schwarz gefasst – angeblich soll das einfach getauscht werden können, falls dem Kunden eine andere Farbe besser gefällt.
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Video: Crashtest Renault Zoe
Elektroschrott
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Der Zoe wird eines der interessantesten Autos des Jahrganges 2013. Vor allem wegen der Preise des E-Autos, die bei 20.600 Euro beginnen; hinzu kommt eine Akku-Miete ab 79 Euro im Monat. Dafür gibt es Lithium-Ionen-Akkus (22 kWh), die durch optimierte Energierückgewinnung Reichweiten von 210 Kilometern ermöglichen sollen. Da allerdings bin ich doch skeptisch.
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