Schriebers Stromkasten 188: eCarTec
— 02.11.2012
Exoten auf der Schwachstrom-Messe
Sie nannte sich wieder "Leitmesse für Elektromobilität", die 4. eCarTec in München. Doch sie hielt bei weitem nicht, was der Titel verspricht. Immerhin gab es ein paar interessante Exoten.
Leidmesse, vielleicht. Oder: Light-Messe. Aber sicher nicht "Leitmesse für Elektromobilität". Das behauptet die
eCarTec in München von sich, die ich nun zum dritten Mal besuchte. Um es in einem Wort zu sagen: Schwachstrom. Kaum Neuheiten, kaum Stimmung: Mit dieser Messe tut sich die Branche keinen Gefallen.
Plastik-Elektroauto aus China: der Smart-ähnliche E-ZONE, 60 km/h schnell und mit 105 Kilometern Reichweite.
Doch wie immer ist sie gut für eine Kuriosität. Diesmal war es der Stand des chinesischen Herstellers "Baoya", was übersetzt so viel wie "wertvolle Eleganz" heißt. Eine gebrochen Englisch sprechende Frau Li erklärte mir, dass von dem Elektro-Kleinwagen BY 3 in China schon 4000 Stück verkauft wurden. Der Smart-ähnliche E-ZONE soll ab 2013 für umgerechnet 5400 Euro in der Heimat angeboten werden. Und vom kleinen BY 2 (Bild oben) seien schon 22 Stück in Deutschland verkauft, so Lydia Li. Durch wen?, fragte ich. Sie zeigte mir eine deutsche Handynummer. Es ging niemand ran.
Kommentare zum Artikel (1)
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"... 22 Stück in Deutschland verkauft, Durch wen?" schreiben Sie,
ich nehme an dass der Verkauf über Elektro-Mobil-Center - Reutlingen (Brandnder GmbH) statt gefunden hat. Zumindest sehen die dort angebotenen Modelle so ähnlich aus wie auf dem Foto.