Schriebers Stromkasten Nr. 166: i-MiEV als Taxi
— 02.04.2012"Kunden begeistert, Fahrer nicht"
Seit knapp einem Jahr ist in München Deutschlands erstes Elektro-Taxi, ein Mitsubishi i-MiEV, im Einsatz. Isar-Funk-Geschäftsführer Christian Hess (51) über seine Bilanz dieses Versuchs.
AUTO BILD: Hand aufs Herz: Wie oft ist Ihr Elektro-Taxi mit einem Fahrgast an Bord mit leeren Batterien liegen geblieben? Hess: Einmal wollten Gäste von der Innenstadt zum Flughafen, 36 Kilometer. Unser Fahrer musste sie auf halber Strecke an einem Taxistand rauslassen, weil die Akkus es nicht mehr geschafft hätten. Wie reagierten die Passagiere? Über das ganze Jahr gesehen war die Kundenakzeptanz groß. Teilweise waren die Fahrgäste regelrecht begeistert vom E-Taxi. Bei unseren Fahrern war dagegen einige Überzeugungsarbeit nötig. Woran lag das vor allem? Na ja, der Mitsubishi ist ja eher klein und wenig komfortabel. Die Reichweite lag zwischen 100 und 120 Kilometern, in den bitterkalten Winterwochen bei 50 Kilometern. Es war schwer, den Innenraum richtig warm zu bekommen. Das stört Fahrgäste auf den überwiegend kurzen Touren kaum. Aber wer eine halbe Schicht in dem Auto aushalten muss ... Eine halbe Schicht? Ja, sechs bis acht Touren sind das. Ein Fahrer schaffte auch mal eine ganze Schicht mit dem i-MiEV.
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