Schriebers Stromkasten, Teil 202
Amis fahren auf Stromer ab

Richtiges Stromer-Fieber ist es noch nicht, aber: Immer mehr Amerikaner kaufen sich ein E-Auto oder einen Hybriden. In Deutschland dagegen stockt es weiter – auch bei Audi.
Bild: Werk
Im Mutterland der Pick-ups und V8-Spritschlucker greifen immer mehr Käufer zum Auto mit Stecker: Allein im Dezember wurden laut der Elektroauto-Organisation EDTA in den USA 2704 batterieelektrische Autos und 4965 Plug-in-Hybride zugelassen. Übers Jahr 2012 kamen insgesamt 52 835 Autos mit Ladestecker neu auf die Straßen – Tendenz monatlich steigend.
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Die Amis werden von den Herstellern als Prioritätenmarkt gepflegt: Wenn es ein neues Elektroauto gibt, ist es in den USA garantiert zu haben. Patriotisch gesinnte Käufer werden ebenfalls bedient. Bei Tesla in Kalifornien laufen inzwischen 400 Luxuslimousinen vom Typ Model S pro Woche vom Band. In Deutschland herrscht im Vergleich dazu immer noch tote Hose: Nur 2969 Elektroautos wurden 2012 zugelassen. Die relativ niedrigen Verkaufszahlen lassen sich auch nicht mit dem kleineren Gesamtmarkt erklären. Vielleicht sind US-Amerikaner einfach begeisterungsfähiger und risikobereiter.
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