Die Tops und Flops des Jahres 2012 bei den alternativen Antrieben. Top 1: Tesla Motors. Die Kalifornier brachten das vielfach ausgezeichnete Model S auf den Markt; es ist auch mein Auto des Jahres. Ende 2012 gab's erstmals schwarze Zahlen. Top 2: BMW. Die Bayern setzen mit den i-Modellen aufs E-Auto, bieten dazu Mobilitätsdienste. Konsequent, mutig. Top 3: Renault. Der Twizy ist ein Überraschungserfolg. Den Zoe ist fertig entwickelt und verspricht das (gemeinsam mit dem BMW i3) spannendste E-Auto des nächsten Jahres zu werden. Top 4: Plug-in-Hybride. Verbrenner plus E-Motor, der Akku an der Steckdose aufladbar: Viele setzen auf diese Technik. Cadillac zeigt in Detroit den Serien-ELR. Top 5: Zulassungszahlen. 2012 wurden bei uns rund 40.000 Autos mit alternativen Antrieben neu zugelassen – ein Marktanteil von immerhin schon einem Prozent. Mit klar steigender Tendenz.
Flop: Audi R8 e-tron
Erst großspurig angekündigt, dann wieder abgesagt: Der R8 e-tron war einer von mehreren PR-Blasen von Audi.
Flop 1: Better Place. Akku-Wechselstationen, Ladeinfrastruktur – der E-Mobilitätsdienstleister steckt in der Krise. Dazu Chefwechsel, Entlassungen und eine unsichere Zukunft. Flop 2: Audi. A1 etron mit Wankelmotor, R8 e-tron – alles leider nur PR-Blasen. Flop 3: E-Schaufenster. Wolfsburg, Bayern, Baden-Württemberg – Konzernlobbyisten bestimmen, dass Fördergelder an ihre Standorte fließen. Flop 4: Deutsche Promis. TV-Stars, Profisportler – fährt irgendjemand freiwillig ein E-Auto? In den USA ist das anders. Flop 5: Zulassungszahlen. Bis November 2695 neue E-Autos, davon keine 300 Privatkunden. Wird es 2013 fünfstellig?

Lesen Sie auch: Elektroautos bis 2014