PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) – vier Buchstaben, die für die E-Mobilität der näheren Zukunft stehen. Denn diese Hybride stellen auf der Messe in LA, die traditionell den Öko-Technologien eine Bühne bietet, die E-Autos in den Schatten. Honda Accord PHEV, Ford C-Max und Fusion (bei uns Mondeo) als PHEV, alle fahren in der Stadt rein elektrisch, können an der Steckdose aufgeladen werden, versetzen ihre Fahrer aber nicht in Angst vorm Liegenbleiben ohne Strom.
Chevrolet Spark EV
Klein und teuer: Chevrolets Stromer Spark EV wird in den USA 32.500 Dollar kosten, abzüglich staatlicher und lokaler Förderung.
Bild: VOLKER CORELL
Die reinen E-Autos auf der Messe sind dagegen klein wie der Fiat 500e oder klein und teuer wie der Chevy Spark EV (ab 32.500 Dollar, abzüglich der staatlichen und lokalen Förderung). Vor allem aber sind sie nur politische Modelle – im Portfolio, um als Zero-Emission-Modell die staatlichen Auflagen zu erfüllen. Viele von ihnen werden wir auf der Straße nicht sehen. Das dürfte auch für den VW Jetta Hybrid gelten, der kaum rein elektrisch fahren kann, aber bei uns rund 30.000 Euro kosten wird.

Öko-Technologien: Hier geht es zu den Greencars

Mit einer sehr teuren Show in Beverly Hills wurde das Coupé Concept des BMW i3 präsentiert. Sicherlich sehr schick, das E-Auto, aber erst einmal muss in zwölf Monaten der normale i3 zeigen, was er kann. Kunst sein kann der Smart forjeremy auf Basis des Elektro-Smarts, ein echter Hingucker und Spaßmacher in den trüben, regnerischen Tagen der LA Auto Show. Und das ist ja auch schon mal was.