Corvette Stingray in Detroit: Sitzprobe
"Drück mich, tritt mich, gib's mir"

Gänsehaut-Optik, erbarmungslose V8-Power, legendärer Ruf: Redakteur Boris Pieritz hat in Detroit die neue Corvette Stingray unter die Lupe genommen.
Bild: Glenn Paulina
- Boris Pieritz
Sie kennen das Gefühl: Sie besuchen einen Autohändler, steigen in ihr Traumfahrzeug, fühlen sich auf Anhieb pudelwohl und wollen sofort den Motor starten. Schön, wenn es dann auch noch direkt im Anschluss mit der ersten Probefahrt klappt. Eine Tragödie, wenn nicht. So wie hier, einen Tag vor Beginn der Detroit Auto Show 2013 mit der brandneuen und brandheißen Corvette Stingray. Denn die darf bei ihrer Weltpremiere im Russell Industrial Center nur bestaunt und befummelt werden. Losfahren ist nicht. Also gut, fummeln und gucken wir eben.
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Dieser Rochen sticht: Rein optisch ist die neue 456 PS starke Corvette eine absolute Augenweide.
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Erbarmungslos: Die Sitze der Corvette pressen überflüssige Piloten-Pfunde konsequent in Form.
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Die Schaltkulisse des neuen, manuellen Siebengang-Getriebes erfreut mit kurzen, knackigen Wegen und einem kompakten Knauf. Für Schaltfaule hat Chevrolet auch eine Sechsgang-Automatik im Angebot. Die wuchtige Pedalerie im Fußraum scheint zu rufen: "Drück mich, tritt mich, gib's mir." Eine optimale Sicht nach hinten wird dem Fahrer nicht wirklich gewährt – aber wer will und muss in einer Corvette schon nach hinten schauen. Da kommt meist eh nichts. Im dritten Quartal 2013 legt der rasende Rochen los. Dann besorge ich mir definitiv einen Schlüssel.
Technische Daten Chevrolet Corvette Stingray • Motor: V8 • Hubraum: 6162 cm³ • Leistung: 456 PS • Drehmoment: 610 Newtonmeter • Kraftübertragung: Siebengang-Schaltgetriebe oder Sechsgang-Automatik • Heckantrieb • L/B/H 4485/1877/1235 mm • 0–100 km/h: unter 4 Sekunden • Preis noch nicht festgelegt.
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