Mia Electric

Schriebers Stromkasten, Teil 223: Mia vor dem Aus

— 28.02.2014

Was wird aus der Mia?

Mit der Mia droht einem einst ambitionierten E-Auto-Projekt die Insolvenz. Die Bänder stehen still, Gläubigerschutz ist beantragt. Mia-Gründer Murat Günak vermutet politische Gründe für die bedrohliche Schieflage.

Dem Elektro-Minibus Mia droht das Aus. Französische Medien berichte­ten jüngst von Zahlungsschwierigkeiten des deutsch-französischen Unternehmens. So sei bereits Gläubigerschutz beantragt worden. Zulieferer und rund 200 Mitarbeiter im westfranzösischen Cerezy würden auf ihr Geld warten. Die Produktion stehe derzeit still.
Stromkasten 172: Mia muss kämpfen

"Das Problem ist nicht das Auto"

Die Mehrheit an Mia Electric gehört seit rund zehn Monaten der Darmstädter Investmentfirma Focus Asia, die den E-Mini vor allem in Asien bauen und verkau­fen will. Von Anfang an konnte Mia die erwarteten Produk­tions- und Verkaufszahlen nicht erreichen. In Deutschland wurden im vergan­genen Jahr keine 60 Stück neu zugelas­sen. Der Einstiegs­preis wurde auf unter 18.000 Euro gesenkt. Von Mia war nur Designer Murat Günak für eine Stellungnahme zu erreichen. "Ich kann nur so viel sagen: Das Problem ist nicht das Auto." Viel­mehr sei die Schieflage von Mia eine politische Entscheidung. Es lägen allein in Frankreich staatliche Bestellungen über rund 350 der Elektro-Minibusse vor.

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