Lithium-Gewinnung in Kolumbien

Schriebers Stromkasten, Teil 53

— 30.09.2009

Lang lebe das Lithium!

Lithium ist der Stoff, aus dem die Elektro-Träume gemacht sind. Doch gibt es genug von ihm für eine Massenproduktion? Außerdem im Stromkasten: ein E-Rolls, französische Modelle und ein altes DDR-Buch.

• Lithium-Ionen-Akkus. Ein Begriff, der fast immer fällt, wenn es um zukünftige Hybrid- oder Elektroautos geht. Und was braucht man für Lithium-Ionen-Akkus? Genau: Lithium! Experten streiten sich nun darüber, ob es genug von dem Stoff (Foto: Gewinnung in Kolumbien) geben wird, falls sich die E-Mobilität zu einem Massenmarkt entwickeln sollte. Aber man kann wohl Entwarnung geben. Die weltweite Fördermenge hat sich zwischen 2000 und 2008 fast verdoppelt, auf 22.800 Tonnen. Und Andreas Gutsch, Chef des deutschen Zellenherstellers Li-Tec, sagte schon im Januar: "Von Lithium ist genug da. Knapp aber wird Kobalt." Auch das Schwermetall braucht man für die Akkus.

Bestätigt: Rolls-Royce mit E-Antrieb

• Was hier im November 2008 angekündigt wurde, wird nun bestätigt: Rolls-Royce plant ein Modell (Phantom oder Ghost) mit Elektroantrieb. • Fisker (entwickelt den Plug-in-Hybriden Karma) erhält von der US-Regierung einen Kredit über umgerechnet 350 Millionen Euro. • Frankreich plant den Kauf von 50.000 Elektroautos. Die Modelle sollen bei der Post, dem Stromversorger EDF und der Staatsbahn SNCF eingesetzt werden. • Toyota entwickelt ein akustisches Warnsignal für Fußgänger, das in Elektro- und Hybridautos eingesetzt werden soll, um Unfälle mit den fast lautlosen Wagen zu verhindern. Gefunden werden müssen der optimale Ton und die richtige Lautstärke. • Neulich fiel mir ein altes DDR-Autobuch in die Hände: "Motor-Jahr 1982". Mit zwei interessanten Artikeln. "Renaissance des Elektroantriebes?", fragte ein Autor. Ein weiterer schrieb sechs Seiten zum Thema "Hybrid – Fahrzeugantriebe der Zukunft?" Wie gesagt: 1982, DDR.

Autor: Hauke Schrieber

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