Schweden stützt Volvo — 24.02.2009

Bürgschaft gegen Bares

Saab bekommt keine Hilfe vom Staat, Volvo dagegen schon. Die schwedische Regierung sichert Volvo mit einer Staatsbürgschaft in Höhe von fünf Milliarden Kronen ab, damit das Unternehmen einen Kredit kriegt.

Die schwedische Regierung will Volvo mit einer Staatsbürgschaft in Höhe von fünf Milliarden Kronen (445 Millionen Euro) absichern. Damit solle dem zum US-Konzern Ford gehörenden Unternehmen zu einem Kredit der Europäischen Investitionsbank (EIB) verholfen werden, sagte der Staatssekretär im
Wirtschaftsministerium, Jöran Hägglund, der Zeitung "Dagens Industri". Ähnliche Bitten des insolventen Volvo-Konkurrenten Saab hatte die Regierung abgelehnt und erklärt, dass dessen US-Mutterkonzern General Motors (GM) nur Kosten abwälzen wolle. "Im Gegensatz zu GM hat Ford bei Volvo seine Verantwortung als Eigner auch langfristig wahrgenommen", begründete Hägglund den Schritt.

Ford will seine schwedische Tochter nach den Marken Jaguar und Land Rover ebenfalls verkaufen. Für den von Volvo bei der EIB beantragten Kredit will die Stockholmer Regierung zu 90 Prozent bürgen.

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