Seat Leon Supercopa: Ausfahrt

Seat Leon Supercopa Richard Raß Seat Leon Supercopa Richard Raß

Seat Leon Supercopa: Richard Raß auf dem Hockeheimring

— 12.04.2011

Superamateur im Glück

Richard Raß ist Hobby-Motorsportler und Sieger des Superamateur-Wettbewerbs von AUTO BILD MOTORSPORT. Die Belohnung: Auf dem Hockenheimring durfte der 26-Jährige im Seat Leon Supercopa richtig Gas geben.

Die Regenwolken hängen tief, lassen Rosenheim trostlos erscheinen. Der Frühling scheint an diesem  Apriltag einen großen Bogen um die Stadt im Süden Bayerns zu machen. Einer lässt sich die gute Laune jedoch nicht verderben, und er hat guten Grund zur Freude. Es ist Richard Raß (26), Lokalmatador im Auto-Slalom und AUTO BILD MOTORSPORT-Superamateur 2010. Der Konditor ist vom Motorsportvirus infiziert, fuhr allein im letzten Jahr 28 Slalom-Rennen in seinem seriennahen BMW 316i Compact (1,6 Liter Hubraum, 102 PS) und hat den deutschen Slalom-Meistertitel nur knapp verpasst. Heute darf der junge Mann auf Einladung von AUTO BILD MOTORSPORT und Seat in einem ganz anderen Auto Platz nehmen, einem Seat Leon Supercopa (zwei Liter Hubraum, ca. 300 PS).

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Ein echtes Renncockpit! Vor dem Start juckt es Richard Raß in den Fingern.

Treffpunkt ist der Hockenheimring. Voller Vorfreude ist Richard Raß schon Stunden vor dem Tracktest vor Ort und schaut den Teams des Seat Leon Supercopa beim Testen zu. Beim Anblick der röhrenden Rennwagen juckt es Raß in den Fingern: "Ich kann es kaum erwarten endlich selbst zu fahren." Bevor er jedoch hinter dem Lenkrad Platz nehmen darf, muss Richard Raß zunächst mit dem Beifahrersitz vorlieb nehmen. Es gibt allerdings wahrlich schlimmere Schicksale, als sich von Stammfahrer Max Sandritter (22) im Renntaxi den Hockenheimring und das Auto zeigen zu lassen. Unser Superamateur ist offenbar derselben Meinung: "Das war Wahnsinn! Wie ist es dann erst, selbst zu fahren?"

Keine Berührungsängste: Obwohl Raß noch nie zuvor auf einer Rennstrecke unterwegs war, überzeugte er auf Anhieb mit guten Zeiten.

Nach einem kurzen Fotoshooting hat er die Möglichkeit es herauszufinden. Jetzt hat Raß den Hockenheimring und einen 300 PS starken Tourenwagen ganz für sich alleine. Der Rosenheimer war noch nie auf einer Rundstrecke unterwegs, hat noch nie einen Renn-Tourenwagen bewegt. Trotzdem zeigt er keinerlei Berührungsängste und überrascht mit konstant guten Rundenzeiten. Als er mit qualmenden Bremsen in die Boxengasse zurückkehrt ist er überglücklich: "Ich könnte den ganzen Tag weiterfahren! Das macht wahnsinnig viel Spaß. Vielen Dank, dass ihr mir das ermöglicht habt." Für die Slalom-Saison 2012 baut Richard Raß ein Opel Kadett C Coupe von 1976 auf, das in etwa die doppelte Leistung seines BMW 316i besitzen soll. Bis dahin nimmt er den Slalom-Meistertitel in Angriff und wird 2011 wohl ein oft gesehener Gast beim Seat Leon Supercopa werden.

Auch 2011 suchen wir wieder den Superamateur: Wenn Sie über 18 sind und aktiv Motorsport betreiben, sind Sie herzlich eingeladen, mitzumachen. Jeder wird gleich bewertet, egal ob er Rallye, Slalom oder DTM fährt. Was wir von Ihnen brauchen, sind Ihre vollständigen Rennergebnisse. Falls in unterschiedlichen Klassen gefahren wird, berücksichtigen wir nur Ihr Klassen- und nicht das Gesamtergebnis.

So wird gewertet: Für sein (Klassen-)Ergebnis erhält der Fahrer Punkte nach dem Schema der Formel 1 (P1=25 Punkte, P2=18, P3=15, P4=12, P5=10, P6=8, P7=6, P8=4, P9=2, P10=1), vorausgesetzt, es starten mindestens fünf Fahrer in Ihrer Klasse. Die erzielten Punkte werden durch die Anzahl der Rennen geteilt, das Ergebnis legt die Platzierung fest. Sollten zwei Fahrer den gleichen Quotienten haben, entscheidet die höhere Anzahl an Rennen. Um in die Bewertung mit einzufließen, müssen Sie mindestens fünfmal gestartet sein. Wenn Sie an mindestens 15 Rennen teilgenommen haben, streichen wir eines, bei über 20 Rennen zwei Ihrer schlechtesten Ergebnisse.

Die Original-Ergebnislisten des Veranstalters schicken Sie bitte als HTML-Dokument oder als Datei im doc-, pdf- oder jpg-Format an breitensport@autobildmotorsport.de. Den aktuellen Stand können Sie unter www.breitensport-blog.de abrufen.

Autor: Joscha Geyer

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