VW Golf VII Rocket Bunny: Essen Motor Show

Sidney Hoffmann: VW Golf VII Rocket Bunny

— 26.08.2016

TÜV für den Breitbau-Golf

Der Breitbau-Golf VII von PS-Profi Sidney Hoffmann hat endlich den TÜV-Segen bekommen. Und AUTO BILD kennt den Preis für das Rocket-Bunny-Bodykit!

Das Rocket-Bunny-Bodykit für den Golf VII hat eine Straßenzulassung! Fast ein Jahr nach der Weltpremiere auf der Essen Motor Show 2015 hat der Breitbau-Golf von Tuner Sidney Hoffmann den TÜV-Segen bekommen. Die Rocket-Bunny-Behandlung beginnt bei rund 10.000 Euro inklusive Montage – und hat es in sich! Wer einen extrabreiten Golf VII von Rocket Bunny by Pandem haben möchte, braucht neben dem nötigen Kleingeld auch starke Nerven. Denn, damit der Golf in die Breite wächst, müssen zunächst die Kotflügel mit der Flex zerschnitten werden. Das Bodykit ist somit unumkehrbar. Sidneys eigener Golf VII Rocket Bunny ist ein Prototyp, der extra viel Anpassungsarbeit erfordert hat. Außerdem gibt es in Japan, Ursprungsland von Rocket Bunny und Liberty Walk, keinen dreitürigen Golf, sodass die Kotflügelverbreiterungen an einem fünftürigen Modell entwickelt und erst in Deutschland an das dreitürige Pendant angepasst wurden. Das Rocket-Bunny-Kit besteht aus aufgesetzten Kotflügelverbreiterungen, Frontspoiler und Dachkantenspoiler. So macht der Golf VII GTI richtig dicke Backen. Vorne wächst er um 45 Millimeter und hinten sogar um 70 Millimeter pro Seite in die Breite. Dazu wird bei einem flammneuen Auto die Flex angesetzt, denn die Blech-Kotflügel müssen zersägt werden, um Platz für neue, extrabreite Felgen zu schaffen.

VW Golf VII GTD und Beetle von Sidney Hoffmann

Der Golf ist kein reines Showcar

Hinten messen die Verbreiterungen 70 Millimeter. Das relativiert sich durch die abgesägten Kotflügel auf etwa 55 Millimeter extra in der Breite.

Aktuell steht der Rocket-Bunny-Golf auf japanischen 326 Power-Felgen mit 305er-Semislicks von Toyo Tires. Anders als bei den meisten getunten Breitbauten, ist im Golf kein Luftfahrwerk, sondern ein KW-Gewindefahrwerk verbaut. Der einfache Grund: Der Rocket-Bunny-Golf ist kein reines Showcar, der PS-Profi will mit dem GTI auch auf die Rennstrecke. Damit die extremen Formen des Golf noch besser zur Geltung kommen, hat Sidney seinen GTI mattgrau folieren lassen. Das Dach wurde im Karo-Design foliert, das sich wiederum an das Muster der klassischen GTI-Stoffsitze anlehnt. 

Was kommt nach Breitbau?

Momentan ist Breitbau der Trend schlechthin, aber was kommt danach? Sidney Hoffmann kann sich vorstellen, dass extreme Tiefbettfelgen und womöglich Airbrush-Lackierungen ein Revival erleben. Außerdem rechnet der Dortmunder Tuner damit, dass der neue Ford Mustang mit dem Ecoboost-Motor eine wichtige Rolle im Tuning-Segment einnimmt.

VW Golf VII Rocket Bunny: Essen Motor Show

Autor: Jan Götze

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