Smart fortwo/forfour: Mitfahrt
Der Smart probt den Schneewalzer

Bevor der neue Smart die City stürmt, muss er sich erst einmal in der Schneewüste bewähren – beim letzten Wintertest in Schweden. Wir haben den Entwicklern dabei über die Schulter geschaut.
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Ein fremdes Auto sieht man nur alle paar Minuten. Die nächste Ampel ist 20 Kilometer entfernt, die Parklücken sind groß wie Tennisplätze. Und Stau gibt es nur freitagabends an der Theke im Hotel Storforsen – ein Smart hat hier oben am Polarkreis in etwa so viel verloren wie ein Eisbär in der Wüste. Erst recht im arktischen Winter. Und trotzdem sieht man den Stuttgarter Zwerg rund um die schwedische Kleinstadt Älvsbyn in diesen Tagen häufiger als zum Beispiel eine M- oder eine G-Klasse. Denn bevor die dritte Generation des Bonsai-Benz nach den Sommerferien endlich den Dschungel der Großstadt stürmen kann, muss sie hier bei Eis und Schnee den letzten Wintertest über sich ergehen lassen.
Auch die zweite Generation erkennt man auf den ersten Blick

Immer noch typisch Smart: Auch mit der neuen Nase ist der fortwo auf den ersten Blick zu erkennen.
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Seinen Wendekreis hat der Neue nochmals reduziert

Ausgenickt: Dank neuer automatischer und manueller Schaltboxen hat der Smart eine Unart verloren.
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Seinen Schneewalzer tanzt der Smart aber nicht alleine. Sondern er hat sich gleich noch einen Doppelpartner mitgebracht. Nein, nicht den Renault Twingo, der mit dem Bonsai-Benz aus Kostengründen in einer engen Kooperation entwickelt wurde. Zumindest nicht direkt. Sondern im Rückspiegel des fortwo taucht immer wieder der neue forfour auf, der die Modellpalette jetzt – mal wieder – erweitern soll.
Der Viertürer forfour soll diesmal ein authentischer Smart sein

Neue Größe im Sortiment: Der Viertürer bietet er für seine rund 3,50 Meter Länge überraschend viel Platz.
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Dafür glänzt der große Smart mit anderen Qualitäten: Auch er wird wendiger sein als die meisten anderen Kleinwagen, verspricht der Projektleiter. Und vor allem bietet er für seine rund 3,50 Meter überraschend viel Platz. Vielleicht nicht im hohen Kofferraum mit der waagrecht geteilten Klappe, schließlich steckt darunter ja der Motor. Aber dafür auf der Rückbank: Kinder werden hinten prima und Erwachsene zumindest im Notfall ganz ordentlich sitzen können. Und weil sich die Türen fast im rechten Winkel öffnen lassen, ist sogar das Einsteigen ein Kinderspiel. Eine Zeitlang werden die Smarts hier oben im Schweden noch den Schneewalzer tanzen. Doch bald kehrt die Karawane Lappland wieder den Rücken. Aus endlosen Birken- und Kiefernwäldern kommt der Smart dann endlich heim in sein natürliches Habitat: den Dschungel der Großstadt.
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