Sommerreifen im Winterschlaf

— 13.10.2010

Ab in den Keller

Sommerreifen überleben ihren Winterschlaf nur, wenn sie richtig eingemottet werden. Im Fachhandel ist eine Lagerung meist gegen geringe Gebühr möglich. Wer selbst einlagern will, sollte aber einige Tipps beachten.



Wer seine Sommerreifen in den kommenden Tagen in den Winterschlaf schickt, sollte die Pneus einem kurzen Check unterziehen und vor allem richtig lagern. Wer die Räder im qualifizierten Fachhandel wechselt, weiß seine Reifen dort in guten Händen: Nach Montage und Reifenprüfung ist dort auch die Lagerung gegen eine geringe Gebühr möglich. Wer über den nötigen Lagerraum verfügt, kann seine Winterreifen natürlich auch selbst lagern, sollte dabei allerdings einige Tipps beachten.

Kompletträder (Reifen mit Felgen) werden am besten liegend gestapelt. Da auch intakte Reifen im Laufe von rund sechs Monaten Luft verlieren, sollte der Luftdruck um 0,5 bis 1 bar erhöht werden. Reifen ohne Felge sollten stehend gelagert und während des Winters von Zeit zu Zeit gedreht werden, um Verformungen zu vermeiden. Der ideale Aufbewahrungsort für Reifen ist dunkel, trocken, kühl und nicht zu stark belüftet. Auf keinen Fall sollten Reifen zusammen mit Chemikalien, Schmiermitteln oder Treibstoff gelagert werden.

Damit das Einlagern auch lohnt: Mindestprofiltiefe 1,6 Millimeter

Vor der Demontage der Reifen sollten die Laufrichtung und die Position der Reifen markiert werden (etwa VR = vorne rechts, HL = hinten links usw.). Nach dem Abnehmen steht eine gründliche Reinigung des Reifens sowie die Untersuchung auf mögliche Beschädigungen auf dem Programm. Außerdem sollte vor der Einlagerung bereits die Profiltiefe kontrolliert werden. Der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor. Wenn die Reifen nur noch knapp über dieser Grenze liegen, lohnt die Einlagerung nicht mehr. Sie sollten beim Reifenhändler fachgerecht entsorgt werden. Das gleiche gilt für Reifen, die älter als sechs Jahre sind – unabhängig von der Kilometerleistung.

Wie alt der Reifen ist, kann jeder direkt am Reifen ablesen, da es auf der Flanke in der so genannten DOT-Nummer (DOT steht für das amerikanische "Department of Transportation") eingeprägt ist. Diese DOT-Nummer gibt verschlüsselte Informationen zu: Produktionsstätte, Reifengröße, Profilbezeichnung und die für den Autofahrer wichtigste Bezeichnung – das Alter des Reifens. So bedeutet beispielsweise "0606", dass ein Reifen in der 6. Woche des Jahres 2006 hergestellt wurde.

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