Studie BMW GINA light
Der Z-Zeppelin

BMW gewährt einen Blick auf die nächste Roadster-Generation. Als Versuchsballon dient eine Studie mit Alu-Spaceframe und Hightech-Haut. Bei autobild.de lässt GINA light die Hüllen fallen.
- Jochen Knecht
Es gibt Abkürzungen, die will man eigentlich gar nicht erklärt haben. GINA light, der neue Konzept-Roadster von BMW, ist dafür ein wunderbares Beispiel. Der futuristische Zweisitzer gewährt einen Ausblick auf die nächste Roadster-Generation der Münchner. Ein echt heißes Eisen also, die leichte Gina, wenn auch massiv überzeichnet. Und mit einem wirklich furchtbaren Kürzel gestraft. Wer GINA nämlich mit ihrem vollen Namen ansprechen will, muss mit dem Wort-Ungetüm "Geometrie und Funktionen in N-facher Ausprägung" klarkommen. Ah ja. Wer darin einen Sinn sieht, ist Ingenieur für Fahrzeugtechnik. Mindestens. Das Auto, das BMW um den sperrigen Begriff herumgebaut hat, entschädigt allerdings für den Patzer bei der Namenswahl.
Ende 2009 werden wir Teile von GINA wiedersehen
Offiziell ist GINA eine Vision. Ein Konzeptfahrzeug, mit dessen Hilfe die BMW-Ingenieure ihrer Kreativität freien Lauf lassen und technische Grenzen ausloten können. Weiter als bis ins werkseigene Museum müssen GINAs 20-Zoll-Räder sie nicht tragen. Zumindest theoretisch. Denn wir werden GINA wiedersehen. Oder besser gesagt, Teile von ihr. Mutig gefaltete Karosseriekanten, tief nach unten gezogene Front, extrem kurzes Heck – die Formalien entsprechen ziemlich genau dem, was sich Z4-Fahrer von der nächsten Generation ihres zweisitzigen Klassikers erwarten. Einen Kommentar dazu aus München gibt es nicht. "GINA ist eine Vision". Punkt. Wie das wunderschöne BMW M1 Hommage Car, das dieses Jahr beim Concorso d'Eleganza zu bestaunen war.
Der Hightech-Stoff knittert, wenn sich das Metall-Skelett bewegt

Bild: Werk
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