Super Bowl Werbung 2011
— 07.02.2011
Autobauer werben mit Humor
30 Werbesekunden beim Super Bowl 2011 kosteten drei Millionen Dollar. Doch die Autobauer schreckte das nicht ab. Sie ließen es während der Pausen des wichtigsten Sportereignisses in den USA so richtig krachen.
Super Bowl-Time, das ist für die Amerikaner ein Feiertag. Geschätzte 90 Millionen Zuschauer in den USA und weitere zehn Millionen rund um den Globus schauen sich das Finale der National Football League jedes Jahr an. Super Bowl-Time ist auch ein Feiertag für den TV-Sender
Fox, der das Finale überträgt. Denn bis zu drei Millionen Dollar zahlen die Werbekunden für einen 30-Sekunden-Spot. Ganz vorn dabei waren in diesem Jahr die Autobauer, die es während der mehrstündigen Übertragung richtig krachen ließen. Mit gleich drei Spots schoss die General Motors-Tochter
Chevrolet den Vogel ab.
Chrysler hatte 2011 erstmals während einer Super Bowl-Übertragung einen Zwei-Minuten-Spot gezeigt und dabei im Spiel der Green Bay Packers und den Pittsburgh Steelers laut Präsident Sergio Marchionne knapp neun Millionen Dollar bezahlt. Und auch
Volkswagen mischt im Streben nach mehr Marktanteilen mit und ließ gleich zwei Werbefilmchen für den neuen
Passat und den New
Beetle ausstrahlen.
Alle Auto-Videos des Super Bowl 2011 sehen Sie oben in der Galerie!
Audi, Mercedes und
BMW machten ebenfalls reichlich Dollars locker, um ihre Modelle der Zielgruppe näher zu bringen. Meist versuchen es die Autobauer dabei mit Humor:
VW schickt einen kleinen Jungen ins Rennen, der als Darth Vader aus Star Wars verkleidet versucht, mit seiner Macht den Familienhund oder eine Puppe erfolglos zu bewegen. Dann kommt der Vater nach Hause und lässt den Passat mit der Fernbedienung an, als sein Sohn mit weit ausholenden Gesten davor fuchtelt. Den Zuschauern scheint der Spot zu gefallen, er wurde bereits über zehn Millionen Mal bei Youtube angeklickt. Einen anderen Weg geht Chevrolet, die einen
Camaro zum Transformer mutieren lassen, der einen als Maskottchen verkleideten Mann durch die Gegend wirft, nachdem der ihn mit einem Stoffhammer traktiert hat. Experten haben ermittelt, dass etwa ein Viertel der Werbezeit während der diesejährigen Übertragung von Autoherstellern gebucht wurde – und damit doppelt soviel wie im vergangenen Jahr. Ein Zeichen dafür, dass es den Fahrzeugbauern wieder besser geht.
Kommentare zum Artikel (19)
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@western: Mein Kommentar war wohl zu VW kritisch und wurde deshalb gelöscht. :-(
VW sieht sich halt mit diesem Spot auf einer Ebene mit dem dunklen Imperium, ob das so gut ist? Immerhin verlieren, diese dann nach ihrer Schreckensherrschaft gegen die Rebellen Allianz. :) Piech müsste eher Imperator Palpatine sein und dann passt es wirklich sehr gut.
der chrysler spot wurde natürlich absichtlich weggelassen
den chrysler ist fiat unf fiat vws grösster konkurrent .
aber nicht in den staaten wo chrysler 13% und vw mit audi zusammen gerade mal 1.7% marktanteil hat . zur werbung , die ist gut aber vw konnte schon immer eins propaganda und werbung - kann aber eben nicht über die katastrophale qualität hinwegtäuschen (5jahre in folge letzter bei j.d report und consumer report in den staaten ) nur hier lässt man sich blenden . gluaben die ernsthaft mit so einen spot gegen die unglaublich starke konkurrenz ankommen zu können ?
@jpnyc:
es tut mir leid sie hier zu haben. bitte gehen sie doch in's gelobte land nach D und geniesen sie ihre freiheiten dort.
@Gunther: der chrysler spot war umwerfend. der hatte substanz.
@???: fernstart kannst du fuer wenig $ auch nachruesten. z.b. um den innenraum runterzukuehlen. oder, auf der flucht, nach dem bankraub schonmal fernzustarten.
@KK
fernstart ist in dtl nicht verboten, gibts beim 7er auch.
aber wegen der sicherheit nicht verfügbar. ConnectedDrive is das stichwort, musst nur in der zentrale anrufen. Gibt sogar n video auf youtube drüber, "BMW is watching you".
http://www.youtube.com/watch?v=C_r5GAweO08
Sehr interessant an dem Daimler-Spott:
Sowohl C-Klasse Coupé als auch SLS-Roadster am Ende schon deutlich zu erkennen :)