Suzuki Kizashi 2010

Suzuki Kizashi 2010

— 06.08.2009

Suzukis Ouvertüre

Im Dezember 2009 kommt in den USA der Suzuki Kizashi auf den Markt. So viel wie "Ouvertüre" bedeutet der Name. Suzukis neues Mittelklasse-Modell soll in Amerika Chevy Malibu und Toyota Camry Konkurrenz machen.

2007 stand auf der IAA in Frankfurt der Suzuki Kizashi, ein aggressiv gezeichnetes Kombi-Konzept, das Kraft ausdrückte und Erwartungen auf seine Sprinterqualitäten weckte. Im Dezember 2009 rollt der Serien-Kizashi in den USA auf den Markt. Mit der ersten Studie hat das Serienfahrzeug so wenig gemein wie mit den im November 2007 auf der Tokyo Motor Show und im März 2008 in New York präsentierten weiteren Studien Kizashi 2 und 3. Leistung als zentrale Botschaft hat der erste Sportsedan aus dem Haus laut Suzuki aber von ihnen übernommen. Und eine große Aufgabe haben die Verantwortlichen bei Suzuki-USA von Anfang an für ihre neue Mittelklasse. Sie soll den auf dem amerikanischen Markt etablierten Platzhirschen Toyota Camry und Chevrolet Malibu das Leben schwer machen. 

Für amerikanische Verhältnisse ein recht überschaubares Auto

Ein 2,4-Liter Reihenvierzylinder arbeitet unter der Haube des Kizashi. Leistung? Bisher nicht bekannt.

Mit seinen 4,65 Metern Länge und einem Radstand von 2,80 Metern ist der Kizashi für amerikanische Verhältnisse ein recht überschaubares Auto. Er ist schlanker geworden. Serienmäßige 18-Zöller und trapezförmige Endrohre unterstreichen den Sport in der Sportlimousine. Zum Marktstart wird der Japaner von einem Vierzylinder mit 2,4 Litern Hubraum, Aluminiumblock, -zylinderköpfen und -kolben angetrieben. Angaben zu dessen Leistungsdaten macht Suzuki keine. Eine Hybrid-Version ist laut Hersteller in Planung. Bei Präsentationen der Kizashi-Studien wurden weitere Vierzylinder- und Sechszylinder-Maschinen angekündigt. Geschaltet wird mit Hilfe eines manuellen Sechsgang-Getriebes. Auf Wunsch ist ein CVT-Getriebe mit Schaltwippen zu haben.

Allrad sorgt für sicheres Fahren

Innen geht es laut Suzuki komfortabel zu. Die Sitze sollen aber guten Seitenhalt für sportliches Fahren bieten.

Für die Sicherheit der Fahrgäste gibt es acht Airbags, ESP, ABS Projektionsscheinwerfer und eine Reifendruckkontrolle. Selten in dieser Fahrzeugklasse ist laut Suzuki das i-AWD-Allradsystem, das nicht nur für sicheres Fahren bei unsicheren Wetterverhältnissen sorgen soll, sondern auch die Kurvenstabilität erhöht. Im Innenraum haben die Entwickler versucht, die Ziele Platz sparen, Komfort und Sportlichkeit miteinander zu verbinden. Optional kann der Kunde eine Lederausstattung ordern. Im Entertainment-Bereich gibt es einen serienmäßigen iPod-Zugang und 425-Watt-Boxen von Rockford Fosgate. Der Kizashi wurde ausführlich auf schweizer Alpenstrecken, deutschen Autobahnen und auf dem Nürburgring getestet. Eine Markteinführung nach Europa ist bisher trotzdem nicht geplant.

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