Teewave AR.1: Vorstellung

Teewave AR.1: Vorstellung

— 26.09.2011

Leichter E-Flitzer

Ein neuer Elektro-Flitzer ist am Start: Der Teewave AR.1 setzt auf Leichtbau mit Karbon. Hinter dem Auftrags-Projekt des Chemie-Giganten Toray steckt Ex-F1-Konstrukteur Gordon Murray.

Gordon Murray hat frher Formel 1-Autos fr Brabham und McLaren konstruiert. Doch seit 2007 kocht der gebrtige Sdafrikaner mit seiner Firma Gordon Murray Design sein eigenes Sppchen. So entwickelte er den T.25: Der ist kein Supersportwagen, sondern ein Knirps fr die Stadt. Seine Herausforderungen lauern im tglichen Gewhl auf bervollen Straen. Jetzt kehrt Murray zu seinen Wurzeln zurck und baut wieder einen Sportwagen. Bisher existiert nur ein Prototyp, der im Auftrag des Chemiegiganten Toray gebaut wurde. Besonderheit: Der "Teewave AR.1" getaufte Zweisitzer ist kein brachiales Sportgert, sondern ein elektrischer Saubermann mit Mini-Gewicht.

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Das Cockpit ist extrem puristisch gehalten, weniger Schalter und Instrumente sind kaum mglich.

Optisch erinnert der Teewave stark an den Lotus Elise, er lsst aber mit 2,61 Metern Radstand exakt 31 Zentimeter mehr Platz zwischen den Achsen. Dazu ist der Prototyp mit nur 1,15 Metern Hhe extrem flach, in der Lnge bertrifft er die Elise mit 3,97 Metern um ganze 18 Zentimeter. Ob tatschlich ein Lotus druntersteckt, verrt Murray nicht wenn, dann wurde wohl die Sge angesetzt und die Elise gestreckt. Immerhin musste die 16 kWh starke Lithium-Ionen-Batterie an der Hinterachse ihren Platz finden. Trotz des Batterie-Gewichts von 240 Kilo wiegt der Teewave nur 850 Kilo und damit rund 400 Kilo weniger als ein Tesla Roadster, vermeldet Murray stolz.

Noch ein Murray: Stadtauto-Projekt T25

Nicht wirklich sportlich: Der Teewave schleicht in 11,4 Sekunden auf Tempo 100 und schafft 147 km/h Spitze.

Mglich macht das die Kohlefasertechnologie des Sponsors Toray, der als Chemie-Experte das Monocoque entwickelte. Angeblich lsst es sich in nur zehn Minuten in Form pressen und wird auf einen Rahmen aus Alu gesetzt. Die Fahrleistungen des Teewave AR.1 knnen allerdings nicht mit denen eines Tesla Roadster konkurrieren: Laut Gordon Murray Design sprintet der E-Sportler in 11,4 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 147 km/h Spitze. Der E-Motor leistet aber auch nur 64 PS und soll mit einer Batterieladung rund 190 Kilometer weit kommen. Das Drehmoment beziffert Murray auf 180 Newtonmeter. Geht dem Teewave AR.1 der Saft aus, sollen sechs Stunden reichen, um die Akkus neu aufzuladen. Ob der Prototyp Chancen auf eine Serienfertigung hat, verrt Murray noch nicht.

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