Tesla Model S: Streit um Testfahrt
Tesla im Reichweiten-Streit

Teslas Model S ist bei einer Testfahrt in den USA der Saft ausgegangen – angeblich aufgrund zu schwacher Akkus und falscher Angaben des Bordcomputers. Firmenchef Elon Musk (t)wittert jedoch "Betrug".
Halten die Elektro-Autos von Tesla, was sie versprechen? In den USA ist genau darüber ein Streit zwischen Firmengründer Elon Musk und New York Times-Autor John Broder entbrannt. Broder fuhr Teslas Model S und testete die Funktionalität zweier Schnellladestationen, die Tesla in Newark, Delaware, und Milford, Connecticut errichtet hat. Sie sollen Besitzern der Elektro-Limousine das Reisen an der US-Ostküste erleichtern. Die Distanz zwischen den beiden Ladestationen beträgt rund 200 Meilen (322 Kilometer). Das sollte für das Model S in der Ausführung mit dem großen Akku (85 Kilowattstunden Kapazität) kein Problem sein. Schließlich beträgt die vom Hersteller angegebene Reichweite 480 Kilometer. Und in diesem Modell war Broder unterwegs.
Tesla Model S im Fahrbericht: Edle Limousine unter Strom

Der Tesla Model S bietet Platz für fünf Erwachsene und zwei Kinder. Die Reichweite liegt laut Hersteller im besten Fall bei 480 Kilometer.
Bild: Autoblog
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Klar ist, dass der Autobauer einen herben Image-Schaden fürchtet. Als Schlüssel zum Erfolg von Elektoautos gilt die Reichweite ihrer Akkus und der daraus resultierende Alltagsnutzen. Tesla scheint das Problem ansatzweise in den Griff bekommen zu haben und wirbt seit dem Tesla Roadster mit der enormen Reichweite seiner Modelle. Der Tesla Roadster schafft im Alltag zwischen 100 und 350 Kilometer, je nach Fahrweise und Wetterbedingungen. Ein australischer Besitzer legte 2010 mit einer Akkuladung im Rahmen einer Eco-Rallye in seinem Roadster sogar nachgewiesene 501 Kilometer zurück – Weltrekord.
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