Tesla hat in Kalifornien seinen neusten Elektro-Streich, den Model X, präsentiert. Der Siebensitzer ist weder SUV, noch Van, sondern ein CUV, ein Crossover Utility Vehicle. Das Design erinnert an den BMW 5 GT. Am auffälligsten sind die Flügeltüren im Fond-Bereich. Durch einen geringen Öffnungswinkel sollen Mitfahrer auch in engen Parklücken bequem ein- und austeigen können. Hinter dem ausladenden Heckabschluss gibt es einen großen Laderaum, der sich durch Umlegen der hinteren Sitzreihen erweitern lässt. Noch mehr Stauraum bietet vorne der "Frunk" (Front-Trunk). Das große Innenraumvolumen kommt dadurch zustande, dass die ansonsten platzraubenden Batterien eines Elektro-Autos beim Model X tief im Unterboden eingelassen wurden.
Tesla Model X
Trotz enger Parklücken können Mitfahrer, dank der Flügeltüren, bequem ein- und aussteigen.
Bild: Werk
Im Fahrerbereich beeindrucken ein komplett animierter LCD-Instrumententräger und die Mittelkonsole mit dem 17 Zoll großen Bildschirm, worüber sich verschiedene Fahrzeug-Funktionen bedienen lassen. Im Gegensatz zu anderen Elektro-Modellen wie dem Fisker-Surf, wird der Tesla Model X über einen reinen Elektromotor ohne Range Extender bewegt. Vorder- und Hinterachse verfügen über eigene Antriebe, was den Tesla zum 4x4 CUV macht. Technik und Fahrzeugbasis entsprechen in etwa dem des Model S. In 4,4 Sekunden soll der Elektro-Flitzer auf 60 Meilen, also knapp 100 km/h beschleunigen. Nach offiziellen Aussagen von Tesla wäre das Model X "schneller als ein Porsche 911 und geräumiger als ein Audi Q7". Bestellbar ist er ab sofort, ausgeliefert wird ab 2013, zu welchem Preis, ist noch nicht bekannt.