Die umstrittensten Äußerungen von Jeremy Clark

Top Gear und der Clarkson-Skandal: UPDATE

— 25.03.2015

Clarkson im Visier der Polizei

Die BBC hat entschieden: Der wegen Handgreiflichkeiten suspendierte Kult-Moderator Jeremy Clarkson muss bei "Top Gear" aufhören. Nun ermittelt sogar die Polizei gegen ihn.

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'Top Gear ohne Jeremy Clarkson: Ihre Meinung?'

(dpa/sb/mas) Es kommt immer dicker für Jeremy Clarkson (54). Der schillernde Moderator der britischen Automobil-Kultsendung "Top Gear” muss aufhören, zudem ermittelt die Polizei gegen ihn. Sein Vertrag werde nicht verlängert, teilte die BBC am Mittwoch (25. März 2015) mit. Clarkson war bereits seit Anfang März suspendiert, weil er mit seinem Produzenten Oisin Tymon in Streit geraten war. Es soll gegen den Mann sogar handgreiflich geworden sein, sodass dieser in der Notaufnahme behandelt werden musste. Wegen dieses Vorkommnisses hat laut einem Bericht von "The Guardian" die Polizei von North Yorkshire den Untersuchungsbericht von der BBC angefordert. Falls nötig, werde man weitere Schritte einleiten, heißt es. Die angebliche Ursache für den Ausraster: Im Hotel wurde ihm nach einem anstrengenden Drehtag statt eines Steaks lediglich eine "kalte Fleischplatte" serviert.
BBC Top Gear: Schwertransport von Stig-Statue

Nach Informationen des britischen "Telegraph" soll dem 54-Jährigen Clarkson für seine Arbeit bei Top Gear gedankt werden, allerdings könne "ein solches Verhalten nicht geduldet werden". Die BBC will die Sendung demnach ohne Clarkson weiter auf BBC2 ausstrahlen. Als Nachfolger sei Chris Evans im Gespräch.

Die umstrittensten Äußerungen von Jeremy Clarkson



Mit einem Panzer und einer Million Unterschriften haben Top Gear Fans die Rückkehr Clarksons gefordert.

Bei den Fans des umstrittenen Moderators wird diese Nachricht nicht gut ankommen: Sie hatten über eine Online-Petition und über Twitter unter dem Schlagwort #BringBackClarkson die BBC aufgefordert, die Suspendierung rückgängig zu machen und den Star weiter zu beschäftigen. Sie fuhren schwere Geschütze auf: Mit einem Panzer überbrachten Fans am vergangenen Donnerstag in London eine Million Unterschriften gegen die Suspendierung des Moderators. Auch prominente Unterstützung, etwa durch Moderatoren, die Auto-Branche oder sogar Premierminister David Cameron scheint nichts genützt zu haben.

Entscheidung könnte Zuschauer kosten

Das Team von "Top Gear" (v.l.n.r.): Richard Hammond, The Stig, James May und Jeremy Clarkson.

Für die BBC ist die Entlassung Clarksons ein heikler Schritt, der viele Zuschauer kosten könnte: Die an den vergangenen zwei Sonntagen statt Top Gear ausgestrahlte Sendungen brachten nur schlechte Quoten, weshalb der Sender ankündigte, alle drei ausstehenden Folgen noch zeigen zu wollen. Zudem stellte die BBC ein Top Gear-Special mir einem Supersportwagenvergleich in Aussicht. Dabei sollen der Ferrari La Ferrari, de McLaren P1 und de Porsche 918 Spyder den ultimativen Test auf der Rennstrecke hinlegen. Die fürs Wochenende angekündigten Live Shows in Norwegen wurden abgesagt, die Events in Australien, Irland, Südafrika und England sollen aber offenbar wie geplant (nur ohne Clarkson) stattfinden.



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