Umweltzonen: Handwerker fürchten Ruin
— 24.08.2012Handwerker klagen über Umweltzonen
Neuer Streit um Umweltzonen: Viele Handwerker fürchten um ihre Existenz. Sie dürfern mit älteren Fahrzeugen nicht in die Umweltzonen - und kommen somit nicht zu ihren Kunden.
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Kein Einzelfall, laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) haben 92 Prozent der Transporter bis 3,5 Tonnen einen Dieselantrieb. Weil diese Fahrzeuge im Mittel nur 27.000 Kilometer pro Jahr zurücklegen, sind sie auf lange Nutzungsdauer ausgelegt. Viele von ihnen sind erst fünf oder sechs Jahre alt, aber Partikelfilter gibt es nicht – oder diese kosten bis zu 8000 Euro. "Probleme treten auch bei der Schülerbeförderung auf", berichtet Ulrich Hoefner, Geschäftsführer des Gesamtverbands Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) in Osnabrück. "Viele Schulbusse vom Typ Ford Transit, Baujahr 2006, sind schlicht nicht nachrüstbar." In Mainz und Wiesbaden gehen die dortigen Betriebe schon vor der Einführung der Zone auf die Barrikaden. 37 Prozent der Handwerker sehen durch diese Maßnahme die Existenz ihrer Betriebe gefährdet. Für die Nachrüstung, falls möglich, rechnen zwei Drittel der Firmen mit Kosten bis zu 30.000 Euro, weitere 28 Prozent gar bis zu 50.000 Euro. Was meinen Sie? Brauchen wir Sonderregelungen für Gewerbetreibende? Stimmen Sie auf der rechten Seite ab. In der Bildergalerie oben finden Sie die aktuellen Umweltzonen in Deutschland.Das könnte Sie auch interessieren




































