Vettels Rennkarriere

Sebastian Vettel im Kart Sebastian Vettel auf dem Formel BMW-Podium

Vettels Rennkarriere

— 15.11.2010

Vom Kart-Knirps zum Formel 1-Champ

Der Weg des Red Bull-Piloten Sebastian Vettel an die Spitze der Motorsportelite verläuft relativ geradlinig. AUTO BILD MOTORSPORT gibt einen Überblick über die Rennkarriere im Eiltempo.

Mit drei Jahren sitzt Mini-Vettel bereits erstmals im Kart. Ab 1995 fährt er dann Rennen. Zwei Jahre später dann der erste große Schritt: Sebastian Vettel bekommt seinen ersten Vertrag. Getränkehersteller Red Bull, in Person von Helmut Marko und Dietrich Mateschitz, unterstützt fortan den damals zehnjährigen. 2001 folgen die ersten Titel im Kart: Deutscher und Europameister bei den Junioren. Der nächste große Karrieresprung kommt 2003. Vettel startet in der Formel BMW ADAC (140 PS) und wird auf Anhieb Vizemeister und bester Neuling. In seiner zweiten Saison in der Nachwuchsserie dominiert der Zahnspangenträger: 18 Siege in 20 Rennen, 16 schnellste Rennrunden und 15 Pole-Positions – Meister. Und nicht nur dort überzeugt Sebastian Vettel. Auch in der von AUTO BILD MOTORSPORT und seinen Partnern initiierten Nachwuchsaktion macht er alles nass. Er gewinnt die Rekordsumme von 9650 Euro.

2006 ist Vettel noch als BMW-Junior unterwegs, vier Jahre später steht er mit Schumi auf der Liste der F1-Weltmeister.

Auf der Karriereleiter geht es munter weiter nach oben. In den Saisons 2005 und 2006 startet Vettel in der Formel 3 Euro Serie (210 PS). Mit den Endplatzierungen sechs (sechs Podestplätze) und zwei (vier Siege) schafft der ehrgeizige Abiturient nicht den erhofften Titelgewinn, aber ein anderes Ziel erfüllte sich: die Formel 1. Als Test- und Reservefahrer feiert er beim GP in der Türkei seine Premiere. Dort überrascht der Blondschopf gleich die komplette Szene, als er im freien Training die Bestzeit fährt. Das Jahr 2007 beginnt zunächst schleppend für Vettel als Formel 1-Testfahrer bei BMW. Doch beim Großen Preis der USA schlägt seine große Stunde. Er ersetzt den verletzten Robert Kubica. Bei seinem Renndebüt sammelt der Hesse als Achter auf Anhieb seinen ersten WM-Punkt. Aber das soll es für diese Saison noch nicht gewesen sein. Ab dem GP Ungarn ersetzt er den US-Amerikaner Scott Speed im Toro Rosso. Und Vettel wäre nicht Vettel, wenn nicht wieder Ausrufezeichen setzen würde. So zum Beispiel beim GP Japan. Im Regen fährt im unterlegenen Auto bis auf Platz drei nach vorne, fällt aber nach einer Kollision mit Mark Webber hinter dem Safetycar aus.

Nach dem Wechsel zu Red Bull wird Vettel 2009 auf Anhieb Vizeweltmeister

Sebastian Vettel holt 2008 seinen ersten Sieg im Regenrennen von Monza.

Es geht weiter steil Bergauf. Am 13. September 2008 schreibt Vettel Formel 1-Geschichte. Erst in der Qualifikation, als der Toro Rosso-Pilot als jüngster Fahrer die Pole-Position holt. Im Rennen setzt er noch einen drauf: Sieger mit 21 Jahren und 74 Tagen – Rekord. 2009 wechselt Vettel dann zum Mutterteam Red Bull. Mit vier Siegen wird am Ende der Saison Vizemeister hinter Jenson Button. Am 14. November 2010 mit seinem fünften Saisonsieg schreibt Sebastian Vettel dann wieder Formel-1-Geschichte. Als jüngster Fahrer aller Zeiten wird er mit 23 Jahren und 134 Tagen Weltmeister. Eine Karriere im Sauseschritt.

Autor: Katrin Wolff

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