Vorstellung Attack von K1

— 15.12.2003

Attacke auf Elise

Ein Ami baut in der Slowakei ein Auto gegen den Lotus aus England. Deutsche und Spanier fahren voll drauf ab.



Ein Rennwagen für die Straße

Der Name ist Programm: Attacke auf Lotus Elise, Opel Speedster und alle Autos, die ausschließlich für reinen Fahrspaß entwickelt wurden. Dahinter stehen Dick Kwednanski, US-Autofreak, und seine Firma K1 in Bratislava, Slowakei. Sein Attack (ab März 2004 über die Firma RMZ zu haben; Infos: Tel.0 89-820 47 00 15, www.attack-automobile.de) soll ein Rennwagen sein, der – auf Wunsch – mit softer Abstimmung auch für die Straße tauglich ist.

Die Voraussetzungen dafür sind gut: ein selbst entwickelter Spaceframe, der sogar die strengen Anforderungen der NASCAR-Serie erfüllt, eine superleichte Karosserie aus Faserverbundwerkstoff, völlig glatter Honeycomb-Unterboden, Gewindefahrwerk, fest eingebaute Schalensitze. Der Pedalblock soll im Serienauto verstellbar sein.

Die technische Basis kommt von Ford: Motoren (Zweiliter-16V mit 145 PS und Fünfgangschaltung für 49.850 Euro oder Dreiliter-Duratec-V6 mit Sechsgangschaltung aus dem Mondeo ST 220, Getriebe, Antriebsstrang, Achsen und Elektrik stammen aus Köln. Radaufhängungen und Bremse liefern Ford und Audi (TT), der Rest ist Eigenproduktion. Die Feinabstimmung für deutsche Straßen macht RMZ in München.

Technische Daten im Überblick

Das Interieur hinterlässt – obwohl es noch nicht fertig ist – einen hochwertigen Eindruck. Die Dreiliter-Version besitzt serienmäßig Carbonsitze und -verkleidungen (auch in den Flügeltüren), die Instrumenteneinheit kommt neu mit weißen Zifferblättern. Es fehlen noch Steckscheiben und das Softtop, das Regen bis Tempo 120 km/h abhalten soll. Ein Hardtop ist in Planung. Alle Attack haben OZ-Leichtmetallräder, die 226-PS-Version in 18 Zoll. Auf ABS, ASR, ESP, Servohilfen und Airbags müssen die Käufer verzichten.

Erster Fahreindruck von dem noch mit einem Honda-Motor bestückten und nicht abgestimmten Prototyp: Der Mittelmotor-Renner könnte wirklich Spaß machen. Beeindruckend besonders die ultrakurzen Schaltwege, die es auch im Serienauto geben soll. Anstrengend wird's für den linken Fuß: Kein Platz zum Ausruhen, daher immer auf dem Kupplungspedal geparkt. 150 Stück sollen noch 2004 gebaut werden, seit der Vorstellung auf der IAA sind bereits 85 in Power-Version verkauft – fast alle nach Deutschland und Spanien.

Technische Daten • V6, längs vor der Hinterachse • 4 Ventile je Zylinder • Hubraum 2967 cm3 • Leistung 166 kW (226 PS) bei 6150/min • maximales Drehmoment 285 Nm bei 4900/min • Hinterradantrieb • Sechsgangschaltung • rundum Dreiecklenker • rundum innenbelüftete Scheibenbremsen • Reifen 225/40 ZR 18 vorn, 245/35 ZR 18 hinten • Räder 8 J 18 • Länge/Breite/Höhe 4070/1802/1120 mm • Leergewicht ca. 870 kg • Tankinhalt ca. 45 l • Beschleunigung 0–100 km/h rund 4,5 s • Höchstgeschwindigkeit etwa 280 km/h • Preis 58.720 Euro

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