Vorstellung BMW 1er Cabrio
Auf ins Glück

BMW zeigt das vierte Modell der 1er-Reihe: Im März 2008 startet das Cabrio. Bei 28.550 Euro geht es los, Premiere ist im Januar in Detroit. Hier die ersten offiziellen Fotos.
- Michael Voß
- Ralf Bielefeldt
Ab März 2008 wird Offenfahren mit einem BMW rund 12.000 Euro günstiger. Dann startet unterhalb des 3er Cabrio (ab 40.300 Euro) die Frischluftvariante des kompakten 1er – und dafür werden mindestens 28.550 Euro fällig. Die Bayern titulieren ihren Jüngsten als "erstes Premium-Cabrio im Segment der Kompaktfahrzeuge". Damit haben sie gar nicht mal so unrecht: Das hauseigene Mini Cabrio ist zwar auch Premium, aber eher klein als kompakt. Und die Konkurrenz aus Ingolstadt lässt sich mit dem Audi A3 Cabrio noch bis Sommer 2008 Zeit. Interessant: Im kleinen, aber feinen Kreis der offenen Kompakten ist man sich offenbar einig, was die Mode angeht. Eine Stoffmütze soll es sein, was dem aktuellen Faltdach-Trend widerspricht, nebenbei aber auch den Preis nach unten drückt und den gefürchteten Pummelhintern verhindert. Serienmäßig kommt das Softtop in klassischem Schwarz oder Beige, optional aber auch in Anthrazit mit Silbereffekt. Letzteres gibt es exklusiv nur fürs 1er Cabrio und ist laut BMW "mit feinen Glanzfäden durchzogen", was dem Material "eine hochwertig metallisch schimmernde Oberflächenanmutung" verleihen soll. Schneller wird der Strip dadurch nicht – der 1er braucht zum Entblättern immer 22 Sekunden.

Technisch steht das Cabrio der restlichen 1er-Familie in nichts nach. Die Umwelt profitiert vom Efficient Dynamics-Programm mit Bremsenergie-Rückgewinnung, Start-Stopp-Funktion, Schaltpunktanzeige und der energiesparenden elektrischen Servolenkung. Drei Benziner von 143 bis 306 PS kommen zum Einsatz, der einzige Diesel (120d, 33.500 Euro) bringt es auf 177 PS. Das Topmodell 135i (43.700 Euro) rennt mit 306 PS in 5,6 Sekunden auf Tempo 100 und wird bei 250 km/h abgeregelt.
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