VW Design Vision GTI: Fahrbericht
Extrem böser GTI mit 503 Turbo-PS

Von wegen, der Golf ist ein gefühlloses Allerweltsauto! Das gilt nicht für den Design Vision GTI. Wir haben uns das Einzelstück genauer angesehen.
Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung in Los Angeles. Zwar donnert ab und an schon ein früher Flieger über das "Forum"-Stadium, in dem viele Jahre die LA Lakers zu Hause waren. Doch ansonsten herrscht eine friedliche Ruhe im wenig schmuckvollen Inglewood– bis ich am Steuer des Golf GTI auf den Startknopf drücke. Die Cops springen nervös aus ihrem Streifenwagen, vom Jumbo am grauen Himmel hört man nur noch ein Flüstern, und mit einem Gasstoß bringe ich im Umkreis einer halben Meile jedes Gespräch zum Erliegen.
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Video: VW Design Vision GTI
GTI mit 503 Turbo-PS
Vergleich: Golf GTI gegen Ford Focus ST

So schnell wie sie aussieht: In 3,9 Sekunden soll die Studie auf Tempo 100 sein und 300 km/h schaffen.
Bild: Werk
Zwar ist der Design Vision GTI nicht der stärkste und auch nicht der schnellste Golf in der Geschichte. Diese Ehre gebührt dem GTI W12, den die Teufelskerle im Prototypenbau 2007 für das Wörthersee-Treffen aufgebaut haben. Doch während der Kraftmeier mit seinem Zwölfzylinder-Mittelmotor nicht die geringste Chance auf eine Umsetzung hatte, können die Fans dieses Mal zumindest ein ganz kleines bisschen hoffen. "Denn von der Karosserie einmal abgesehen, haben wir ausschließlich bekannte Komponenten eingesetzt. Nur dass wir uns halt aus verschiedenen Baukästen bedient haben", sagt Stephan Vogel, der den Wagen mit seinem Team in drei Monaten geplant und in zwölf Woche aufgebaut hat.
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Dampfmacher: Der Motor stammt aus dem China-Passat, erreicht dank Doppelturbo allerdings 503 PS.
Bild: Werk
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