VW E-Up: Probefahrt
— 25.01.2012Up unter Strom
Im Sommer 2013 will VW sein erstes Elektro-Auto bringen – mit 82 PS und 150 Kilometer Reichweite. Wir waren mit einem Prototypen des E-Up unterwegs.
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Und wie fährt er sich? Einfach! Fuß aufs Bremspedal, Zündschlüssel rumdrehen, Wählhebel auf D schieben und los geht's. Die E-Maschine schiebt den E-Up genauso kräftig vorwärts wie die Benziner. Motorgeräusche fehlen, dafür höre ich Reifen und Wind deutlicher. Noch rollt der E-Up ziemlich hart ab, die 250 kg Mehrgewicht sind in der Federung zu spüren. Das will VW noch ändern. Genauso wie die etwas gefühllose Lenkung. Völlig abgasfrei durch die Stadt surren – toll. Aber nur, wenn der Strom nicht mit fossilen Brennstoffen wie Kohle erzeugt wird. Apropos Strom: Maximal 150 km Reichweite sind drin, eine Batterieladung an der 230-Volt-Steckdose dauert 5 Stunden. Und es gibt noch einen großen Wermutstropfen: Zwar steht der Preis noch nicht fest, unter 22.500 Euro wird es aber kaum gehen. Ein Benzin-Up kostet die Hälfte.Technische Daten VW E-Up • Motor: Elektro • Leistung: 82 PS • 0-100 km/h: 11,3 Sekunden • Spitze 135 km/h • Reichweite: ca. 150 km • Energiekosten/100 km: ca. 3,20 Euro • Preis ca. 22.500 Euro
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Kommentare zum Artikel (51)
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@Priusfahrer. Richtig. Nicht zu vergessen die Hybride, die eine ausgezeichnete und schon heute verfügbare Alternative in der Individualmobilität darstellen, und zumindest für die nächsten 10 Jahre (neben anderen und neueren Konzepten) auch bleiben werden. Die deutsche Industrie hat diese Technik völlig vernachlässigt und den richtigen Zeitpunkt zur Entwicklung verpennt. Bitter aber wahr. mfG FNA
@ Soratex !Nicht nur abschreiben,sondern mal richtig informieren!Schon einen Ökostromvertrag abgeschlossen,mit Sicherheit nicht. Denn damit förderst du den Ausbau von erneuerbaren Energien, bisher beträgt der Anteil nämlich nur 20% an der gesamten Stromproduktion ! Denn nicht nur E-Autos verbrauchen Strom, sondern dein Herd, Licht, TV usw. :-) Aber mal unter uns, ich hab mir nicht Umsonst einen Hybriden gekauft, da hier die Umweltbilanz die nächsten 10 Jahre immer noch am besten ist, denn das ist einer der effizientesten Benzinmotoren + E-Motor :-)
Daher begrüsse ich jede Entwicklung die in die richtige Richtung geht, egal ob e-up!, Opel Ampera, BMW i-Reihe oder die angekündigten Wasserstoff/Brennstoffzellenautos von Mercedes und Opel/GM. mfG FNA
@Theoretiker: Mein Respekt. Öl wird schon bald zu schade sein zum Verbrennen, wir brauchen es zukünftig für wichtigere Dinge. Der Kampf um diese endliche Resource wird sich verschärfen, bis heute haben Verteilungs-Kriege um das Öl geschätzte 2 Millionen Menschenleben gefordert. Diese Erkenntnis fehlt sehr vielen Mitbürgern noch, gezielte Manipulation und Desinformation, gestreut von gewissen Kreisen spielt dabei gewiss eine Rolle. Der Wechsel zu alternativen Energien und zum Elektromobil ist ohne Alternative. mfG FNA
Upps, was ist dann denn schief gelaufen VW. Ach ja, das vermeintlich "erfolgreiche" Pups-Konzept.