VW Golf GTI 35/Renault Mégane Cup: Vergleich — 05.08.2011
Wer sieht hier rot?
Der VW Golf GTI feiert 35. Geburtstag – und ist kräftig wie nie. Mit 235 PS trifft er auf den 250 PS starken Renault Mégane RS. Wer macht am Ende das Rennen bei den sportlichen Kompakten?
Überblick: Alle News und Tests zum VW Golf GTI
Wir haben die beiden Kontrahenten getestet und bewertet. Golf GTI Edition 35 oder Mégane RS Cup – hinter welchem Markennamen verbirgt sich der schärfere Kompakte? Erste Antwort: Wer auch praktische Talente reizoll, vielleicht sogar sexy findet, der muss nicht französisch fremdgehen, der fährt Golf. Der VW bietet mehr Platz, die schlauere Funktionalität und mehr Rücksicht – weniger als im Mégane Coupé geht allerdings auch kaum. Außerdem hat der GTI das geschmeidigere Fahrwerk (nicht nur dank 975 Euro teurem DCC mit Verstelldämpfern), die exaktere Schaltung, weniger Antriebseinflüsse in der Lenkung, die passendere Sitzposition und bessere Polster, ausgeprägtere Transporttalente und, und, und. Aber bei solchen Autos gibt es ja noch eine Wahrheit hinter der reinen Vernunft. Und die lautet: Wer ein Problem mit Kompromissen hat, wird sich in den Mégane verlieben. Dafür sorgt schon allein die Optik.Überblick: Alle News und Tests zum Renault Mégane RS
Während der Jubiläums-GTI auch mit silberner 35 auf den vorderen Kotflügeln nicht viel spannender aussieht als ein Golf 1.2 TSI, den Puls eher beruhigt als beschleunigt, weckt der RS Begehrlichkeiten. Auffällige Schnauze, extravagantes Heck, dunkle 18-Zöller – der flotte Franzose macht auf der linken Spur deutlich mehr Eindruck. Auch auf dem abgesperrten Handlingkurs muss sich der Golf hinten anstellen. Über 1,5 Sekunden raubt der Mégane dem Erfinder des automobilen Breitensports auf der 3,3 Kilometer langen Strecke des Contidroms von Reifenhersteller Continental. Wesentlichen Anteil daran trägt der Zweiliter-Turbo, der 250 PS und 340 Nm maximales Drehmoment mobilisiert. Damit schießt der Mégane noch eine Spur flotter aus der Startaufstellung als der Golf, hängt vor allem aber konsequenter und direkter am Gas. Während der GTI sich nach dem Schalten eine Komfort-Kunstpause gönnt und die Piloten mit sanftem Krafteinsatz verwöhnt, pfeift der Mégane auf solche Umgangsformen.Weitere Details zu den beiden heißen Kompakten gibt es in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel mit allen technischen Daten und Tabellen lesen Sie in AUTO BILD 31/2011, ab Freitag, 5. August, im Handel.
Hintergrund: So testet AUTO BILD
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Kommentare zum Artikel (121)
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Golf gegen Mégane oder Langeweiler gegen sportliche Eleganz
Dieser Murgs!! Ich finde es ja immer wieder beachtlich, dass es scheinbar genug "Dumme" gibt, die den Sch´... hier auch noch glauben! Da schreibt hier einer als Kommentar, das es im Megane ein Tritt in den Rücken gibt wegen dem Turbo. Der Typ hat mal gar keine Ahnung. Das ist dumm und wahrscheinlich auch ein VW Mitarbeiter der hier mal was dummes zu Renault posten soll! Wie lange verarschen eine diese "Fachleute" noch? Der RS ist in fast allen Belangen vorne! Der GTI ist die weiterführung von bedingungsloser Arroganz!
So ein Blödsinn wieder....praktische Talente?...geschmeidigeres Fahrwerk?... mehr Komfort? ...bessere Polster?...ausgeprägte Transporttalente?Hab ich was verpasst?Reden wir über einen Golf GTI oder einen VW Caddy??Und weniger Einflüsse auf die Lenkung?Der RS hat das modernste was es bei Vorderrad Antriebskoncepten zur Zeit gibt!Der RS ist viel viel besser i.d. Performance!Das Gnaze für unter 30t.-€ wer will! Hat die Redaktion wieder etwas für ihren monatl. VW Scheck getan haben!Der GTI ist teuer, hat schlechte Bremsen und ist ein schlechter Sportler! Der Test ist echt ein Witz!
Des fazit kanst vergessen wea will mit 250ps a oma mitnehmen?? seitz net frisch oda wos...
@sinnoderunsinn
[...] Andererseits muss man von Aussagen deutscher Zeitschriften distanzieren sich distanzieren. Die sind Germanophil (Autobild ist bekannterweise besonders VW freundlich - stehen vermutlich unter Vertrag mit Wolfsburg) haben dafür eine ganz leichte Frankophobie. Nicht schlimm, man muss nur lernen ein wenig zwischen den Linien zu lesen. Passt schon!