VW-Neuheiten bis 2020

— 12.04.2013

Die Luxus-Raum-Offensive

Ende 2015 startet der neue VW Phaeton auf der Architektur des nächsten Audi A8. Neben Luxus und viel Platz bekommt der Phaeton vor allem ein markanteres Design. Wir zeigen Ihnen, was VW noch so alles bis 2020 bringt.



Als der Phaeton debütierte, brachte er frischen Wind in die Luxusklasse. In erster Linie durch das einst bahnbrechende Interieur mit der zugfreien Klimaanlage, die Werkstoffe auf Bentley-Niveau und die tadellose Verarbeitung. Inzwischen hat die Konkurrenz aufgeholt, doch mit der zweiten Phaeton-Generation will VW wieder neue Maßstäbe setzen vor allem bei der Gestaltung des Innenraums.

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Der neue Phaeton basiert auf dem nächsten Audi A8. Die markante C-Säule des Vorgänger behält der große VW. Innen soll der Neue noch edler werden.

Pate steht diesmal der neue Audi A8, der 2016 und damit erst einige Monate nach dem Phaeton auf den Markt kommt. Die Alukarosserie ver­spricht deutliche Verbesserungen in Bezug auf Raumangebot und Ge­wicht. VW wollte den neuen Phaeton ur­sprünglich eine Klasse tiefer positionieren und dafür an den A6 an­docken. Doch weil sich der inzwi­schen elf Jahre alte Wagen vor allem in China nach wie vor blendend ver­kauft, blieben die Wolfsburger am Ende dem Premium-Konzept treu und versuchen es ab 2015 weiter in der Luxusklasse. Neben dem Kon­zernbruder Audi A8 heißen die Geg­ner hier vor allem BMW 7er und Mercedes S-Klasse. Eine Variante mit langem Radstand ist wieder fest eingeplant, und selbst der zwischen­zeitlich aus dem Programm genom­mene W12 steht mit 550 PS und 625 Nm auf Abruf bereit. Unverzichtbar auch der Plug-in-Hybrid mit einem 252 PS starken 3.0-V6-Benziner.

Der T6 bleibt der Held aller Familien

Ähnlich wie beim Golf V und Golf VI ist der T6 eine Evolution des T5. Komplett neu wird der T7 2020.

Ob­wohl der ebenso be­rühmte wie be­liebte VW Bus ganz si­cher nicht als Schnäppchen durchgeht, verdient VW vor allem an den Basismodellen nicht genug Geld. Das wichtigste strategische Ziel für den T6 heißt also: Kostensenkung. Doch das ist leichter gesagt als getan, die Produktplaner ste­hen vor einer echten Her­kules-Aufgabe. Denn der T6 gilt als Evolution des T5, be­dient sich also keiner kom­plett neuen Basis der Ent­wicklungsschritt ist vergleich­bar mit dem damaligen Wech­sel vom Golf V zum Golf VI. Das heißt, dass unter dem Blech keine tiefgreifenden Änderungen zu erwarten sind. Der geldsparende Griff in ei­nen der technischen Baukästen von VW scheint auch auf lange Sicht kaum denkbar. Nutzfahrzeuge sind eben ganz anders gestrickt als Personen­wagen. Ewig leben soll der T6 sowie­so nicht. Ab 2015 steht er im Laden, doch weil ab 2020 schärfere Fußgängerschutz-und Abgasbestimmungen gel­ten, dürfte seine Karriere nach fünf Jahren zu Ende ge­hen. Dann kommt mit dem T7 eine echte Neukonstruktion. Ein alter Hut ist der T6 des­wegen natürlich nicht. VW wird Motoren, Assistenzsysteme und Infotainment-Bau­steine anbieten, die bis dahin auch in Golf und Passat ver­fügbar sind. Nur der Dreizy­linder ist für Bus und Trans­porter nicht vorgesehen. Das Sechsgang-DSG soll mittelfristig durch eine Sie­bengang-Variante ersetzt wer­den, die Drehmomente bis 550 Nm übertragen kann. Für den T6 sind solche Werte kei­ne Utopie: Der stärkste Zwei­liter-Benziner leistet 224 PS, der kräftigste Biturbo-Diesel bringt es auf 231 PS. Kein Wunder, dass Allradantrieb auch in Nutzfahrzeugen im­mer beliebter wird.

Golf Plus: Vom Rentnerauto zum Hochdach-Hingucker

Der nächste Golf Plus bietet mehr Platz im hohen Heck – auch dank seiner vielfach verstellbaren Rücksitzanlage.

Mit dem Plus war das beim Golf bisher eine sehr zweischneidige Angelegenheit. Zwar bot der Hochdach-Golf mehr Platz, die plumpe Optik brachte ihm aber Spitznamen wie "60 plus" oder "Senioren-Golf" ein. Doch mit solchen Schmähungen dürfte 2014 endgültig Schluss sein. Der Golf Plus erhält eine völlig neue Karosserie weniger betulich, weniger gedrungen, weniger nutzfahrzeugmäßig. Der Radstand bleibt gleich, doch 150 Millimeter mehr Höhe ermöglichen eine aufrechtere Sitzposition mit größerer Beinfreiheit vor allem im Fond. Die bessere Rundumsicht hilft im dichten Kolonnenverkehr, die bessere Übersichtlichkeit erleichtert das Ein- und Ausparken. Die asymmetrisch geteilten Rücksitze lassen sich umklappen und verschieben. Die Lehne ist in mehreren Rastungen verstellbar. Erstmals wird es den neuen Golf Plus auch als R-Line-Modell und mit Individualausstattung (Lack, Leder, Räder) geben. Während eine BlueMotion-Ausführung und der 150 PS starke Erdgasmotor (CNG) als gesetzt gelten, stehen GTI, GTD und der Allradantrieb 4Motion bis auf Weiteres nicht zur Diskussion. Die Assistenzsysteme, das Infotainment, die Ausstattungspakete und die DSG-Auswahl werden vom konventionellen Golf übernommen. Auch eine Cross-Variante befindet sich in Vorbereitung. Darüber hinaus wird die Golf-Palette weiter zügig ausgebaut. Hier noch einmal die Einführungstermine: Golf Variant: Mitte 2013 Golf R: Ende 2013 E-Golf: Ende 2013 Golf Plug-in-Hybrid: 2014 Golf Variant Alltrack: 2014 Golf R-Line: 2014 Golf Plus: 2014 Golf RS: 2015.

Die VW-Neuheiten bis 2020

VW Phaeton Illustration Vorderansicht VW Touareg Facelift Illustration Vorderansicht VW Golf VII Plus Illustration Vorderansicht



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