VW Passat (US-Version): Detroit Auto Show 2011

VW Passat (US-Version 2011) VW Passat (US-Version 2011)

VW Passat (US-Version): Detroit Auto Show 2011

— 10.01.2011

Neue Größe für die USA

Der neue VW Midsize Sedan hört schlicht auf den Namen Passat. In Detroit ist Premiere. Die extra für die USA entwickelte Mittelklasse soll die 20.000-Dollar-Klasse richtig aufmischen.

Da können deutsche Kunden neidisch werden: VW bietet seine neue Mittelklasse in den USA zum Kampfpreis von unter 20.000 Dollar an. Macht umgerechnet rund 15.000 Euro, dafür gibt es hierzulande noch nicht mal einen Golf, ein Passat kostet mindestens 24.225 Euro! Der lange als New Midsize Sedan angekündigte Mittelklässler hört wie hierzulande auf den Namen VW Passat, ist aber eigens für die USA entwickelt. Die Technik und das Design entstanden in Deutschland, Volkswagen of America lieferte die konzeptionelle Ausrichtung. Produziert wird die Limousine im neuen US-Werk in Chattanooga, Tennessee. Obwohl er größer als sein Vorgänger ist, kostete er mehrere tausend Dollar weniger. Ab August 2011 ist er zu haben und soll die beliebte Klasse der Midsize-Limousinen so richtig für VW aufmischen, damit das hehre Ziel von 800.000 Einheiten jährlich in den USA bis zum Jahr 2018 auch erreicht wird.

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Der US-Passat ist 4,87 Meter lang und 1,84 Meter breit und soll dank des Radstandes von 2,80 Metern allen Passagieren reichlich Platz bieten. Besonders hinten soll es sich gemütlich Lümmeln lassen. Auch der Kofferraum fällt mit 529 Litern üppig aus. Drei Motoren gibt es zum Start: Bereits die Grundversion wird von einem 170 PS starken Fünfzylinder-Benziner angetrieben (Verbrauch 7,6 Liter auf 100 km). Optional stehen ein extrem sparsamer Clean Diesel (TDI) mit 140 PS (5,5 Liter) und ein Sechszylinder-Benziner zur Verfügung: Der 280 PS starke VR6 ist serienmäßig an ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) gekoppelt. Die Allianz aus VR6 und DSG soll den Passat mit 8,5 Liter Spritkonsum trotzdem nicht zum Säufer machen.

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Holz und Leder gibt es in der Top-Linie SEL, die Analog-Uhr in der Mitte ist Serie.

Drei Ausstattungen (S, SE und SEL) sind erhältlich und bereits die Basis S lässt die Passagiere keineswegs darben: Ein Reifendruck-Kontrollsystem, ESP, ABS mit Bremsassistent, ein Berganfahrassistent und sechs Airbags sorgen für Sicherheit. Serienmäßig sind zudem vier elektrische Fensterheber, Wärmeschutzverglasung, eine Analoguhr in der Armaturenmitte, Cruise Control, eine Außentemperaturanzeige mit Frostwarnung, ein Radio-CD-System (MP3-fähig, plus externem Audio-Eingang), eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung und eine Klimaanlage an Bord. Nicht schlecht bei diesem Basispreis. Ein spezielles Extra für den US-Markt ist das "Valet-Parking-System": Soll der Wagen von Dritten bewegt werden, muss der Besitzer einfach im Handschuhfach die Taste für das Valet Parking drücken. Dann lassen sich Kofferraum und Handschuhfach nur noch mit dem speziellen Valet Parking-Schlüssel öffnen, auf den nur die Fahrzeugbesitzer Zugriff haben. Mit der "Remote Start-Funktion" lässt sich das Auto auf Knopfdruck über die Fernbedienung abkühlen oder aufheizen.

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