Winter-Sportfahrertraining

Dunlop Winter-Sportfahrertraining 2004 Dunlop Winter-Sportfahrertraining 2004

Winter-Sportfahrertraining

— 23.02.2004

Eiskalt gefahren

Vereiste Straßen sind der Feind aller Autofahrer. Wie man sicher und schnell zugleich alle Räder unter Kontrolle hält zeigt das Dunlop Training.

Üben für den "Fight of Champions"

Mit Vollgas saust der kleine Rover MG TF durch das Thomatal, bremst vor der eisigen Kurve ab, lenkt und – schwupp, rutscht mit Schwung in einen aufstiebenden Schneehaufen am Rand. Was im normalen Straßenverkehr mindest für einen gehörigen Schreck wenn nicht eine Beule im Blech gereicht hätte, hier passiert nicht viel. Im Gegenteil, hier macht es sogar Spaß. Denn auf der Natureisbahn abseits der Landstraße können die Teilnehmer am Dunlop Winter-Sportfahrertraining unter Anleitung erfahrener Instruktoren gefahrlos trainieren.

Der Einstieg ins Winterfahrtraining gilt dem unterschiedlichen Fahrverhalten von front- und heckgetriebenen Fahrzeugen: Die kleinen Mittelmotor-Roadster sind typisch im übersteuern und drängen bei flotter Eisfahrt schnell mit dem Heck zum Kurvenaußenrand. Im Gegensatz dazu stehen die untersteuernden Rover 75, deren frontgetriebenen Räder bei Haftungsverlust stur aus der Kurve heraus schieben.

Während die Fronttriebler meist schon durch Gaswegnahme und Tempoverlust wieder Grip unter die Räder bekommen, ist beim Roadster geschicktes Gegensteuern gefragt. Und wer nach etlichen Trainingsrunden im Eisoval die Routine gewonnen hat, kann am Ende des Tages sogar auf dem Handlingparcour im rassigen Rallye-Stil um die Kurven driften – mit schräg stehenden Vorderrädern, allein durchs Gaspedal gesteuert. Beim abschließenden "Fight of Champions" zeigte sich, wer die Winterfahrtechnik am besten umsetzen konnte.

270.000 Bewerber fürs Training

Doch vor der Kür kam für alle Teilnehmer die Pflicht – mit Übungen zum richtigen Kurvenfahren, Lastwechseln, plötzlichen Bremsmanövern mit und ohne ABS sowie dem optimalen Gegenlenken. Da landete so mancher Testpilot mehr als einmal in den Schneewehen des Salzburger Landes – und dankte dem Einsatzwagenfahrer, der mit seinem Range Rover alle zurück auf die Eispiste zog.

Mehr als 270.000 Autofahrer haben sich in diesem Winter es für das eintägige Sportfahrertraining von Dunlop gemeldet. Plätze gab es leider nur für jeden 1000sten Bewerber. Doch die waren mit Feuereifer in der Kälte unterwegs Als Übungsgeräte standen Rover 75, MG TF und Streetwise zur Verfügung. Natürlich auf winterfesten Gummis, dem Dunlop SP Winter Sport M2 und M3.

Und wer zwischendurch zum Vergleich einen Rover mit Sommerreifen fuhr, wusste schon nach der ersten Übungsrunde, warum Winterreifen besser als jede Versicherung in der kalten Jahreszeit sind. Und warum auch der beste Winterreifen nur so gut sein kann, wie der Fahrer am Steuer. Winterreifen plus Fahrertraining – da sollte beim nächsten Wintereinbruch niemand mehr ins Rutschen kommen.

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