"Hot Wheels"-Sondermodelle
Kleine Edel-Renner

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Zum 40. Geburtstag der Spielzeugserie "Hot Wheels" gestalteten sechs professionelle Autodesigner Sondermodelle im Maßstab 1:64. Die mussten vor allem eins: schon im Stand schnell aussehen.
Schon mal gesehen, was Kinder mit Spielzeugautos anstellen? Es bricht einem das Herz. Denn Spielzeugautos sind eigentlich für Erwachsene gemacht, für Männer, die damit die Wände ihrer Büros schmücken oder zu Hause ganze Hobbyräume dafür unterhalten. Im Fall der "Hot Wheels" von Mattel wird es im Februar 2008 sechs ganz besondere Schmuckstücke geben. Aus Anlass des 40. Geburtstages der Hot Wheels hat der amerikanische Spielzeuggigant professionelle Autodesigner um Entwürfe gebeten. Natürlich mussten auch die Designerautos die drei wichtigsten Vorgaben erfüllen: Maßstab 1:64, schon im Stand schnell aussehen und so leichtgängig sein, dass sie auf der Hot-Wheels-Plastikrennstrecke einen Looping schaffen, nachdem sie auf Tischkantenhöhe gestartet und allein durch die Kraft der Erdanziehung beschleunigt wurden.
Diese Herausforderung haben sechs Designbüros angenommen. So gibt es von Honda einen offenen Supersportwagen, der gleich zwei Formel-1-Autos vereint. Ford-Designer Steve Gilmore hat ein Auto gezeichnet, das als Batmans Dienstwagen durchgehen würde, und den "Chevroletor" gestaltete mit GM-Designer Amaury Diaz-Serrano ein Fan, der selbst mehrere tausend Hot-Wheels-Modellautos besitzt. Diaz-Serrano hat sich die klassische Corvette zum Vorbild genommen, die schon bei der ersten Serie von 1968 dabei war. In der Arbeit für den Spielwarenhersteller sieht der Mann von General Motors keine Unterschiede zu seinem alltäglichen Geschäft. "Egal ob groß oder klein: Die Autos müssen Begehrlichkeit wecken, sie müssen schnell aussehen, und vor allem müssen sie cool sein", sagt er.

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