AUTO BILD hat zehn Dinge zusammengestellt, die jeder Tuner kennt.

1.  Zwei Wochen Nudeln mit Ketchup, aber dafür neue Felgen.

Das Auto geht vor – auch wenn du seit Jahren nicht mehr in den Urlaub gefahren bist! 

2. Bei "Spoiler" denkst du nicht an Netflix.

Flügel, Theke, Lippe, Spoiler, Abrisskante: Es gibt Unmengen an aerodynamischen Anbauteilen, die für den richtigen Anpressdruck sorgen – und einfach schön sind! 

3. Irritierte Blicke, weil es keine Rückbank gibt

Dabei ist der Grund nur logisch: Die Rückbank ist unnötiges Gewicht! Außerdem sieht das Auto mit Käfig einfach besser aus.

4. Ständig wirst du von der Polizei angehalten

Spätestens seit die Polizei in einigen Großstädten eigene Sokos (wie die Soko Autoposer in Hamburg) gegründet hat, werden getunte Autos immer öfter angehalten. Auch wenn alles eingetragen ist, ist so eine Kontrolle natürlich nervig. Der einzige Trost ist das gute Gefühl, wenn man ohne Bußgeld weiterfahren kann. 

5. Fast jeder Mitfahrer scheitert an den Hosenträgergurten

Dabei ist es gar nicht so schwer: Die Träger wie beim Rucksack über die Schultern legen, dann in der Mitte schließen und einmal auf die richtige Größe einstellen – fertig!

6. Vor lauter ABEs und Teilegutachten geht das Handschuhfach nicht zu

Sogar für die Scheibentönung braucht man eine ABE – da fällt logischerweise eine Menge Papierkram an, den man so im Auto mit sich führen muss. 

7. Parkhäuser und Tiefgaragen sind tabu

Der Nachteil der Tieferlegung: Ein- und Ausfahrten mit einer Rampe sind mit Vorsicht zu genießen, sonst setzt man auf oder bockt – im schlimmsten Fall – das Auto auf. Und dann gibt es ja auch noch Schwellen, wie sie in Spielstraßen oder 30er-Zonen vorkommen oder zu hohe Bordsteine.

8. Du nimmst aus Sicherheitsgründen zwei Parkplätze in Beschlag.

Wer nicht vorausschauend parkt, riskiert halt früher oder später böse Kratzer oder Beulen. Und wer immer ein gutes Stück von der Bordsteinkante entfernt steht, hat nur eines im Sinn: den Schutz der teuren Felgen.

9. "Nein, der Auspuff ist nicht kaputt!"

Man nennt es Sportauspuff.

10. Immer wenn du dein Auto siehst, freust du dich wie Bolle!

Auch wenn es Blut und Schweiß gekostet hat, niemals fertig ist und man mehr Geld reingesteckt hat, als es damals gekostet hat – das Auto ist ein wunderschönes Kunstwerk. Da darf man ruhig mal stolz sein.

Von

Katharina Berndt