24 Stunden von Le Mans
Alonso fährt schon wieder in Le Mans

Alpine-Show in Le Mans: Fernando Alonso dreht Runden beim Klassiker an der Sarthe. Fährt der Altmeister bald wieder bei den 24h mit?
Bild: Alpine
- Frederik Hackbarth
Altmeister Fernando Alonso ist zurück in Le Mans: Drei Wochen nach dem Mega-Triumph seines Alpine-Teams mit dem Sieg von Esteban Ocon beim F1-GP in Ungarn, besucht Alonso gemeinsam mit seinem Teamkollegen den Langstrecken-Klassiker - und wird dabei schon vor dem Start für ein echtes Highlight sorgen.
Bei der Parade vor dem Rennen (live ab 16 Uhr im Free-TV auf Eurosport 1) darf Alonso als erster Fahrer überhaupt den legendären Kurs an der Sarthe mit einem Formel-1-Auto umrunden. Auch Stallgefährte Ocon ist mit einem A110 Rallye mit von der Partie und lässt sich von den französischen Fans (immerhin 50.000 Zuschauer sind trotz Corona-Einschränkungen am Wochenende zugelassen) nochmal gebührend für seinen ersten Grand-Prix-Sieg abfeiern.

Alpine gibt nicht nur in der F1 sondern auch in Le Mans Gas
Bild: FIA WEC
Alpine-Direktor Laurent Rossi erklärt sogar ganz offen, dass sein Rennstall damit liebäugelt, den Altmeister ein weiteres Mal in Le Mans einzusetzen: "Derzeit prüfen wir, ob wir für 2023 oder 2024 ein Hypercar oder LMDh-Auto entwickeln sollen. Dann würde es auf der Hand liegen, Fernando in ein solches Auto zu setzen, denn ich könnte mir keinen besseren Piloten und Markenbotschafter vorstellen." Einsätze parallel zu Alonsos F1-Engagement schließt Rossi aber aus: "Wenn wäre das erst nach Abschluss seiner GP-Karriere."
Dieses Wochenende muss Alpine also noch ohne seinen Superstar auskommen: Das Trio Nicolas Lapierre, André Negrao und Matthieu Vaxiviere stellt den Alpine mit der #36 im Qualifying aber immerhin auf den dritten Startplatz. Schneller sind nur die beiden Toyota: Kamui Kobayashi holt, sehr zur Freude seiner Teamkollegen Mike Conway und José Maria Lopez, für den Wagen mit der #7 bereits seine vierte Pole in Le Mans. "Meine Runde war super. Das Auto ist Wahnsinn", sagt der Ex-F1-Pilot.

Kobayashi Schnellster: Toyota startet einmal mehr von Pole
Bild: TGR
In der LMP2-Kategorie fährt das Jota-Oreca-Trio um Felix da Costa/Gonzalez/Davidson von der Pole los. Die Münchnerin Sophia Flörsch steht mit ihrem Damenteam und den Teamkolleginnen Beitske Visser und Tatiana Calderon auf dem 20. Startplatz in der LMP2. In der GT-Klasse startet der HubAuto-Porsche von D. Vanthoor/Martin/Parente an der Spitze.
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