Die Nacht in Le Mans hatte es in sich: Im zweiten Freien Training zu den 24 Stunden von Le Mans 2025 fuhr Toyota nicht nur zur Bestzeit – sondern auch gleich noch in einen Ferrari! Und während sich die GR010 Hybrid #8 in die Zeitentabelle an die Spitze schob, kassierte Porsche einen bitteren Rückschlag: Disqualifikation für den 963 #6 nach Regelverstoß.

Toyota mit Doppeldrama: Schnellster und Schuld am Crash

Ryo Hirakawa donnerte im Toyota #8 spät in der Session zur Bestzeit: 3:26,156 Minuten bedeuteten Rang eins vor dem Jota-Cadillac #12 (Stevens/Nato/Lynn) und dem AF-Corse-Ferrari #83 (Kubica/Ye/Hanson), dessen eigentlich schnellere Rundenzeit gestrichen wurde.

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Doch kaum war die Zeit abgelaufen, krachte Hirakawa im letzten Sektor mit dem GT3-Ferrari #57 von Kessel Racing zusammen. Der Hybrid-Toyota erlitt Schäden, der Ferrari konnte nicht einmal mehr aus eigener Kraft weiterfahren. Ein unnötiges Risiko – wenige Minuten nach Ende der Session.

Porsche verliert Hyperpole – Aston Martin sagt Danke

Wenig später knallte es auch bei Porsche – zumindest moralisch. Die Werksmannschaft wurde vom Qualifying disqualifiziert. Der 963 mit der Startnummer 6 (Estre/L. Vanthoor/Campbell) unterschritt das vorgeschriebene Minimalgewicht von 1030 Kilo. Die Rennkommissare zögerten nicht lange und strichen das Ergebnis.
Der 963 mit der Startnummer 6 (Estre/L. Vanthoor/Campbell) unterschritt das vorgeschriebene Minimalgewicht von 1030 Kilo.
Bild: Porsche
Bitter: Damit ist der Hyperpole-Traum für die Startnummer 6 geplatzt. Nutznießer: Aston Martin. Der Valkyrie #009 (Riberas/Sørensen/De Angelis) rückt nach und wird am Donnerstagabend zum ersten Mal in der Hyperpole mitfahren.

Die Top 10: Deutsche Hersteller stark

Hinter dem Toyota #8 und dem Jota-Cadillac platzierten sich Porsche #4 (Nasr/Tandy/Wehrlein), der Werks-Ferrari #50 (Fuoco/Molina/Nielsen) sowie beide BMW-Prototypen in den Top 8. Besonders stark: Der BMW #15 mit Marciello, Vanthoor und Magnussen auf P6.
Mick Schumacher musste in der Alpine #36 mit Platz 18 Vorlieb nehmen.
Bild: Photo Germain Hazard / DPPI / Alpine
Mick Schumacher musste in der Alpine #36 mit Platz 18 Vorlieb nehmen. Allein: Noch besteht kein Grund zur Sorge. Im Kampf um die Hyperpole ist der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher dabei.
Das finale Qualifying um die Hyperpole findet am Donnerstagabend um 20 Uhr statt.