24h Nürburgring: Toyota-Comeback in der Grünen Hölle
Toyota-Chef fährt am Ring mit seinem Sohn

Bild: Jan Brucke/VLN
Es ist das große Comeback eines echten Dauerbrenners: Toyota ist zurück auf der Nordschleife! Zum ersten Mal seit 2019 schickt der japanische Hersteller wieder ein eigenes Werksteam ins Rennen. Und das in voller Gazoo-Racing-Montur – mit gleich zwei Boliden, jeder Menge Showprogramm und Europapremieren im Gepäck.
Im neu formierten Toyota Gazoo Rookie Racing Team gehen ein GR Yaris in der Klasse SP2T und ein GR Supra GT4 EVO2 in SP8T an den Start. Gesteuert werden die Einsatzfahrzeuge unter anderem von niemand Geringerem als „Morizo“ – dem Pseudonym von Akio Toyoda (69), Toyotas Aufsichtsratschef und langjähriger Nordschleifen-Fan. Der 69-Jährige teilt sich einen GR Yaris erstmals mit seinem Sohn Daisuke. Ebenfalls am Start: mehrere privat eingesetzte GR Supra – unter anderem von Ring Racing, Jacos Paddock Motorsport und Teichmann Racing.
GR Yaris mit Mittelmotor: Europapremiere auf dem Plateau
Doch nicht nur auf der Strecke fährt Toyota groß auf: Auf dem Hatzenbach-Plateau verwandelt sich der Bereich traditionell in eine Toyota-exklusive Erlebniszone – mit Drift-Shows, Fan-Meetings, Food Trucks und eSport-Action.
Im Mittelpunkt: die Europapremiere des GR Yaris M Concept – ein radikal umgebauter Mittelmotor-Yaris mit 2,0-Liter-Turbo, der in Japan bereits auf der Super-Taikyu-Bühne für Furore sorgt. Damit zeigt Toyota, wohin die Reise mit dem GR Yaris technisch noch gehen kann.
Nordschleifen-Liebe mit Geschichte
Auch die große Toyota-Geschichte am Nürburgring wird gefeiert: Im Ring Boulevard erinnert ein originaler Lexus LFA mit Startnummer 48 von 2014 an Toyotas ersten Klassensieg 2010. Neben dem Supersportler gibt’s auch den Toyota 86 aus der gleichen Epoche sowie einen aktuellen GR Supra GT4 zu bestaunen.
Wer es lieber virtuell mag, nimmt an der Gran Turismo Time Trial Challenge auf der PlayStation 5 teil. Zu gewinnen gibt’s unter anderem ein Fanatec-Set, ein Pulse-Headset oder sogar eine Reise zum GT World Series Finale in Berlin.
Eigene Tribüne für die Gazoo-Fans
Dazu kommt: Die Tribüne T12a entlang der Grand-Prix-Gegengeraden heißt ab sofort offiziell „TOYOTA GAZOO Racing Tribüne“ – und bleibt es bis mindestens Ende 2027. Damit setzt der Hersteller ein sichtbares Zeichen für seine langfristige Verbundenheit mit der Grünen Hölle.
Passend dazu hängt am Ring-Boulevard ein XXL-Bild von Akio Toyoda beim 24h-Rennen 2007 – das Jahr, in dem seine Leidenschaft für den Motorsport begann.
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