Regenchaos nicht nur in Hockenheim beim Deutschland-GP: Auch bei den 24 Stunden von Spa sorgten starke Niederschläge für mächtig Turbulenzen. Nachts musste das Rennen für rund sechs Stunden sogar unterbrochen werden.
Doch auch die chaotischen Bedingungen konnten eine Serie nicht zum Reißen bringen: Seit zehn Jahren nun gewinnt immer eine deutsche Marke den Langstreckenklassiker. Dieses Mal setzte sich Porsche mit dem Porsche 911 GT3 R durch.
Spa
Mercedes kam als Dritter aufs Podium
Das Siegertrio von GPX Racing hieß Kévin Estre, Michael Christensen und Richard Lietz. Alle drei Fahrer fahren für Porsche auch in der Sportwagen-WM. „Der letzte Erfolg liegt neun Jahre zurück. Jetzt wieder als Sieger auf dem Podium zu stehen, ist eine großartige Leistung“, sagt Sebastian Golz, Projektleiter Porsche 911 GT3 R. „Herzlichen Glückwunsch an das Team von GPX Racing und die drei erfolgreichen Piloten, die mit ihrer herausragenden Leistung im Regen den Grundstein für den Erfolg gelegt haben. Die gesamte Mannschaft hat fokussiert gearbeitet und der Porsche 911 GT3 R lief wie das sprichwörtliche Uhrwerk.“
Zuletzt gewann Porsche 2010 – damals mit Jörg Bergmeister, Wolf Henzler, Romain Dumas und Martin Ragginger für das ehemalige Formel-1-Team Scuderia Italia.
Estre beeindruckte gegen Rennende mit starken Rundenzeiten auf Trockenreifen auf feuchter Strecke: „Das war einfach irre: Wir haben alles dank eines Mega-Autos überlebt.“
Das ROWE-Porsche-Trio um Fred Makowiecki, Patrick Pilet und Nick Tandy machte den Doppelsieg für die deutsche Premiummarke perfekt. Auf Rang drei landete der Black-Falcon-Mercedes mit Pole-Setter Maro Engel, Yelmer Buurman und Luca Stolz.

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Porsche 911 (992) GT3 (2020)
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