In welchem Rennen gibt es schon 36 Siegkandidaten? Bei den 24 Stunden von Spa ist das der Fall. Insgesamt gehen sogar 72 GT3-Fahrzeuge an den Start – so viele wie noch nie in einem Rennen irgendwo auf der Welt. 36 davon sind mit reinen Profi-Fahrern besetzt und dürften daher den Gesamtsieg unter sich ausmachen.
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Die 72 Autos verteilen sich auf elf Hersteller. Die meisten setzt Audi ein (11), Lexus bringt nur einen Boliden. Audi, Mercedes und Porsche haben dagegen sechs Profi-Fahrzeuge auf der berühmt berüchtigten Ardennen-Achterbahn dabei.
Winkelhock
Markus Winkelhock gewann die 24h von Spa 2017
Damit sind die deutschen Hersteller auch 2019 wieder Favorit: Seit 2010 gewann immer eine deutsche Marke: Audi, BMW, Mercedes oder Porsche. 2018 setzte sich BMW durch.
Allerdings: Das Rennen zählt zur Blancpain-GT-Endurance-Meisterschaft. Und da führt mit Davide Rigon, Miguel Molina und Mikhail Aleshin ein Ferrari-Trio.
Unter den 249 Fahrer sind übrigens auch 35 Deutsche. Darunter Ex-Formel-1-Pilot Markus Winkelhock, Ex-Le-Mans-Sieger Timo Bernhard und DTM-Star René Rast.
Mit Giancarlo Fisichella ist auch ein Formel-1-Rennsieger am Start. Romain Dumas fährt einen Porsche 911 GT3 für ROWE. Er hat 2019 mit dem Volkswagen ID. R den Elektro-Rekord auf der Nürburgring-Nordschleife aufgestellt. Auch die beiden Österreicher Ferdinand Habsburg und Lucas Auer sind mit von der Partie.
Eurosport 2 zeigt am Sonntag ab 15 Uhr die finalen zwei Stunden des Langstreckenklassikers, der 2019 schon zum 71. Mal ausgefahren wird.