30 Jahre Rallye Dakar
Die Wüste bebt

Seit 1979 erlebt die Rallye-Welt jährlich die große Tour durch einen Ozean aus Sand. Die Idee des französischen Abenteurers Thierry Sabin wurde in der Wüste geboren und zieht seitdem jedes Jahr Millionen in ihren Bann.
- Sven-Jörg Buslau
Thierry Sabin verirrte sich 1977 mit seinem Motorrad als Teilnehmer der Rallye Abidjan-Nizza in der libyschen Wüste und blieb zwei Tage verschollen. In dieser Zeit kam ihm die Idee für eine größere und spektakulärere Marathon-Rallye durch die Sandwüsten Nordafrikas. Sabin’s Lebens-Motto "If life gets boring, risk it!" ("Wenn das Leben langweilig wird, riskiere es!") fand in der Streckenführung ihren Niederschlag: Keine Rallye ist gefährlicher. Seit ihrem Bestehen hat "die Dakar" 56 Menschenleben gefordert (Stand: 20. Januar 2007), und keine Rallye ist faszinierender. Bei der Dakar wurden Legenden geboren – und es fielen ihr einige zum Opfer. Der Begründer selbst starb am 14. Januar 1986 bei einem Hubschrauberabsturz im Sandsturm. Er befand sich auf einem Kontrollflug, als sein Hubschrauber auf einer Düne in Mali nahe des Sees Gossi zerschellte.
Stéphane Peterhansel ist der "Wüsten-Schumi" – auf zwei und vier Räderrn

Die Dakar-Sieger 1979 bis 2007
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