Abarth-Version vom Fiat Topolino?
Fiat überlegt das kleine Microcar als Abarth zu bringen

Fiat denkt laut über einen Abarth Topolino nach. Mehr Leistung dürfte es zwar nicht geben, dafür aber einen deutlich sportlicheren Look.
Bild: AUTO BILD
Sogenannte "Microcars" wie Fiat Topolino, Opel Rocks-e oder Citroën Ami sieht man äußerst selten auf unseren Straßen. Doch vielleicht ändert sich das künftig – zumindest, was den Fiat Topolino angeht. Denn wie das britische Magazin "Autocar" berichtet, prüfen die Italiener derzeit die Einführung eines Abarth Topolino.
Das Ziel: Der winzige Elektro-Zweisitzer soll endlich auch bei jüngeren Käufern besser ankommen. Das scheint bislang nämlich nur bedingt zu funktionieren. Obwohl der Topolino in einigen Ländern der EU bereits von Jugendlichen ab 15 Jahren gefahren werden darf, liegt das Durchschnittsalter der Käufer laut Fiat aktuell bei 40 Jahren.

Mit auffälligen Farben und Rallye-Streifen soll der Topolino Sport jüngere Käufer ansprechen.
Bild: Stellantis
Mit dem erst kürzlich vorgestellten "Topolino Sport" hat die Marke bereits einen ersten Schritt in Richtung eines jüngeren Publikums gemacht. Das Sondermodell setzt auf sportlichere Farben, Rallye-Streifen und schwarze Akzente. Dazu gibt es einen herausnehmbaren Bluetooth-Lautsprecher namens "Monsterlino".
Mehr Abarth-Optik als echte Power
Wer jetzt auf einen elektrischen Mini-Renner mit ordentlich Extra-Power hofft, dürfte allerdings enttäuscht werden. Der Topolino fällt in Europa unter die L6e-Klasse der Leichtfahrzeuge. Diese Fahrzeugkategorie ist bei Leistung und Höchstgeschwindigkeit streng reglementiert. So darf zum Beispiel die Motorleistung bei maximal 8 PS liegen und die Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h nicht überschritten werden. Große Leistungssprünge? Fehlanzeige.
Sollte ein Abarth Topolino tatsächlich kommen, dürfte der Fokus daher vor allem auf Optik liegen. Sportlichere Stoßfänger, spezielle Felgen, auffällige Dekore oder ein eigenständiger Innenraum wären denkbar. Fiat-Chef Olivier François bezeichnete eine solche Version gegenüber "Autocar" sogar als "Traum" und erklärte, dass intern bereits daran gearbeitet werde.

Die Illustration zeigt, wie ein möglicher Abarth Topolino aussehen könnte.
Bild: AUTO BILD
Ob der Abarth Topolino tatsächlich grünes Licht erhält, ist derzeit noch offen. Die Tatsache, dass mehrere Fiat-Manager öffentlich über das Projekt sprechen, zeigt: Es ist mehr als nur ein Gedankenspiel.
Fazit
Zugegeben, ich bin nicht gerade ein Fan von Microcars. Die Idee dahinter: sichere Mobilität für junge Menschen – absolut sinnvoll. Aber wenn ich noch mal 15 Jahre alt wäre, würde ich mich definitiv eher für einen Roller oder eine ikonische Vespa entscheiden. Aber wer weiß, vielleicht wird ausgerechnet ein winziger Elektro-Zwerg zum coolsten Einstiegsfahrzeug der nächsten Generation. Auch ich würde dem kleinsten Abarth dann wohl eine Chance im Rahmen einer Testfahrt geben.
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