Es geht Schlag auf Schlag: Direkt nach dem langen Wochenende zu Christi Himmelfahrt drohen zu Pfingsten (3. bis 6. Juni 2022) erneut lange Staus auf den Fernstraßen der Republik. Das prophezeit der ADAC in seiner aktuellen Stauprognose angesichts einer neuen Reiselust nach den monatelangen Corona-Beschränkungen.

Navigationsgeräte im Test

Die massivsten Verkehrsstörungen seien für den Freitagnachmittag – im Süden auch noch für den Samstagvormittag – und für den Pfingstmontag zu erwarten. Denn: Autoreisende aus fast allen Bundesländern dürften unterwegs sein. In Berlin, Bremen und Niedersachsen ist auch am Dienstag noch schulfrei, das freie Wochenende also besonders lang. Baden-Württemberg und Bayern starten in zweiwöchige, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland in einwöchige Ferien. Daher ist die Staugefahr im Süden Deutschlands generell am größten.

Entlastung auf der A95/B2 in Bayern

Autofahrer auf der A95/B2 in Bayern dürfen sich hingegen freuen: Durch die Eröffnung des Tunnels Oberau dürften die Staus vom Autobahnende der A95 bis Oberau in Zukunft etwas weniger werden, wie der ADAC mitteilte. An Wochenenden mit schönem Wetter sind hier sonst kilometerlange Staus die Regel.

Stauwarnungen auch für Brenner und Gotthard

Die Pfingstreisewelle macht laut ADAC auch vor den klassischen Auslandsstrecken Tauern-, Inntal-, Rheintal-, und Brennerautobahn sowie der Gotthard-Route nicht Halt. Aber auch auf den Fernstraßen zu den kroatischen Küsten brauche man viel Geduld, so die Experten des Automobilclubs.
An den deutschen Außengrenzen sind sowohl bei der Aus- als auch bei der Einreise nach Deutschland Wartezeiten nicht ausgeschlossen. Durch die Lockerungen der Corona-Einreisebestimmungen vieler Länder geht es aber auch an den Grenzen wieder deutlich schneller voran. Urlaubsheimkehrende müssen vor allem bei der Einreise nach Deutschland an den bayerischen Übergängen Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) wegen Grenzkontrollen mit Wartezeiten rechnen. Wer eine Alpenstraßen-Tour plant, sollte sich bewusst sein, dass einige Pässe immer noch noch geschlossen sind.

Die Staustrecken von A1 bis A99

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