Das 2022 gegründete italienisch-amerikanische Start-up Aehra gibt nach der Unterzeichnung eines Vertrags mit dem österreichischen Batteriehersteller Miba weitere Details zu seinen ersten Modellen bekannt. Dank der maßgeschneiderten Batteriepakete des Zulieferers erwartet Aehra, dass sein erstes SUV eine Reichweite von rund 800 Kilometern bieten soll.

Das Start-up will sich als Ultra-Premium-Automarke etablieren und sieht in der Partnerschaft mit Miba das Potenzial, die Batterie-Technologie für SUV und Limousine deutlich über das Niveau herkömmlicher Lösungen zu heben. Dank dieser Vereinbarung soll Aehras erstes Fahrzeug mit einem 925-Volt-Schnellladetechnik ausgestattet sein, mit bis zu 350 kW laden können.

SUV und Limousine bis 2025 geplant

Die maßgeschneiderten Batterien werden es Aehra auch ermöglichen, die Akkus effizienter in das Fahrzeug einzubauen. Darüber hinaus wird das Fahrzeug bidirektional laden können, sodass seine Besitzer mit ihrem Fahrzeug Werkzeuge, Haushaltsgeräte und ihr Zuhause mit Strom versorgen können. Kunden, die ihr Haus mit einer Photovoltaik-Anlage versorgen, können zudem die Batterie als Zwischenspeicher nutzen.
Bereits Ende 2022 hatte Aehra ein SUV-Concept vorgestellt, das mit dieser Technologie ausgerüstet sein soll. Ab 2025 wollen sie das Elektroauto als möglichen Konkurrenten zum Lotus Eletre ins Rennen schicken. Im Juni 2023 soll außerdem sein zweites Fahrzeug vorgestellt werden, das sich die Basis mit dem SUV teilt. Das Ziel sei es, seine Fahrzeuge in Europa, China, den Golfstaaten und Nordamerika zu verkaufen.