Airborne Mini Cooper von Autocraft
Maxi Cooper XL

—
Der amerikanische Hotrodder Rick Leos kitzelt dank Kopfarbeit und einem größeren Turbolader 300 PS aus dem aktuellen Mini Cooper S.
Für nicht an Marken gebundene Tuner ist der Mini Cooper seit jeher ein dankbares Objekt, erfüllt er doch die wichtigsten Attribute, um mit möglichst überschaubaren Modifikationen ein überzeugendes Fahrzeug zu kreieren: kurze Überhänge, breite Spur und tiefliegender Schwerpunkt. Joe Iacono und der in den USA bekannte Hotrodder Rick Leos haben sich in ihrer südkalifornischen Hotrod-Schmiede Autocraft of Torrance ebenfalls um den kleinen Briten bemüht. Beim aktuellen Projekt Airborne stand für Iacono und Leos allerdings die Frage im Vordergrund: Wie viel Power verträgt der Kleine eigentlich? So blieb die Autocraft-Crew beim Design ihrem bewährten Motto treu: klare Linien, und die dezent betonen. Ihr Airborne Cooper rollt auf mattschwarzen 17-Zöllern mit rotem Zierstreifen. Vorne montierte Designer Iacono eine sportliche Frontschürze mit breitem Lufteinlass, Nebelscheinwerfern und den in den USA vorgeschriebenen seitlichen Reflektoren. Unter den Türen verlaufen neu konturierte Seitenschweller mit kleinen Kühlöffnungen vor den Hinterrädern. Passend zur Frontoptik und den Schwellern erscheint Iaconos-Heckschürze ebenfalls deutlich zurückhaltender. Neben der Aussparung für den doppelflutigen Sportendschalldämpfer trägt selbige ein tiefe Sicke ohne verspieltem Schnick-Schnack.

Wer bei diesen Ansagen auf den Geschmack gekommen ist, wird kein Glück haben. Der Airborne Cooper ist auf eine exklusive Stückzahl von 100 Fahrzeugen limitiert, und dürfte daher den Weg nach Europa kaum finden. Schade eigentlich.
Service-Links